Auf den Spuren jüdischer Architekt*innen

Fahrradtour

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten über 500 jüdische Architekt*innen in Deutschland, die meisten davon in Berlin. Sie hatten sich oft der Moderne und dem Neuen Bauen verschrieben, ihre Gebäude waren mutige Beispiele dieser neuen Bauaufgaben und ihrer Ästhetik. Ab dem 1. November 1933 wurde mit Inkrafttreten des Reichskulturkammer-Gesetzes allen jüdischen Architekt*innen Berufsverbot erteilt. Viele von ihnen, die nicht auswandern oder fliehen konnten, wurden Opfer des Holocaust. Trotz ihrer großen Bedeutung für die deutsche Architektur und für die Entwicklung Berlins ist ein Großteil dieser Architekt*innen in Vergessenheit geraten.

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Ort

Ecke Konstanzer Straße/Ruhrstraße

Konstanzer Straße/Ruhrstraße, 10709 Berlin-Wilmersdorf

Wir laden Sie ein, mit uns auf den Spuren dieser Architekt*innen und ihrer Werke in Berlin zu radeln. Die Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten e.V. führt uns durch den Südwesten Berlins und zeigt uns zahlreiche Villen, die in den unterschiedlichsten Stilen gebaut wurden.

Bei Sonnenschein laden wir Sie und Ihr Fahrrad ein, sich mit uns auf Entdeckungstour zu begeben. Bei schlechtem Wetter weichen wir auf die Öffentlichen Verkehrsmittel aus. Der Treffpunkt bleibt derselbe.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V.

Ort

Ecke Konstanzer Straße/Ruhrstraße

Konstanzer Straße/Ruhrstraße, 10709 Berlin-Wilmersdorf

Weitere Informationen

  • Wann

    20. Juli 2015, 12 Uhr

  • Wo
    Ecke Konstanzer Straße/Ruhrstraße

    Konstanzer Straße/Ruhrstraße, 10709 Berlin-Wilmersdorf