»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«

Premiere in der Staatsoper

Am Anfang steht die Gründung einer Stadt. Mahagonny ist die Verheißung von Reichtum und Vergnügen. Sie steht für die völlige Perspektivlosigkeit ihrer Bewohner*innen. Und natürlich kann sie deren Erwartungen nicht erfüllen. Der »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« wird somit zur Parabel über menschliche Verhältnisse. Alles ist erlaubt! Die grenzenlose Freiheit hinterlässt ihre Bewohner mit einem Gefühl von Leere, mit einer Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen und nach menschlichen Beziehungen. Nur kein Geld zu haben ist verboten. Und so wirkt diese Oper auch vor dem Hintergrund der heutigen Finanzkrise moderner denn je.

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Ort

Staatsoper im Schillertheater

Bismarckstraße 110, 10625 Berlin

»Mahagonny« mit Musik von Kurt Weill und nach einem Libretto von Berthold Brecht wurde 1930 in Leipzig uraufgeführt. Nur wenige Jahre später mussten beide Künstler Deutschland verlassen und emigrierten in die USA.

Für die Inszenierung der Staatsoper im Schillertheater kamen Dirigent Wayne Marshall, Regisseur Vincent Boussard, Bühnenbildner Vincent Lemaire und der Modeschöpfer Christian Lacroix als Kostümbildner – das Dreamteam von Bernsteins »Candide« – für Weill und Brecht erneut zusammen.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V.

Ort

Staatsoper im Schillertheater

Bismarckstraße 110, 10625 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    6. Juni 2014, 19:30 Uhr

  • Wo
    Staatsoper im Schillertheater

    Bismarckstraße 110, 10625 Berlin