Benno Fürmann diskutiert mit Kreuzberger Schülern

Presseinformation

Pressemitteilung vom27. November 2012

Start der Projekttage zu »Vielfalt in Schulen« im Hermann-Hesse Gymnasium

Am 28. und 29. November finden am Kreuzberger Hermann-Hesse Gymnasium die jährlichen Projekttage »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage« statt. Auch der Schauspieler Benno Fürmann diskutiert am Mittwoch ab 9:30 Uhr im »Asyl-Workshop«. Er ist ehemaliger Schüler und Schulpate des Hermann-Hesse-Gymnasiums und engagiert sich seit Jahren zum Thema Asylpolitik.

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Die Projekttage an der Kreuzberger Schule stehen dieses Jahr unter der Überschrift »Vielfalt in Schulen«. Die 500 Schüler*innen werden sich mit ihren 60 Lehrer*innen und 20 Kooperationspartnern mit etlichen Themen rund um »Vielfalt« bzw. »Vielfalt durch/und Migration« beschäftigen. In Theater-, Graffiti- oder Hip-Hop-Workshops werden sie sich zwei Tage lang diesen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Zu den vielen Themenvorschlägen der Schüler*innen konnten 20 Kooperationspartner gewonnen werden, darunter Amnesty International, der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Jüdische Museum Berlin, die die Themen an beiden Tagen gemeinsam mit den Schüler*innen bearbeiten werden. Am ersten Projekttag nehmen die Schüler*innen der 8. Klassen an der Führung im Jüdischen Museum Berlin zum Thema »Ist das im Islam nicht auch so« teil.

Auch nach Abschluss der Projekttage bearbeiten die Schüler*innen ihre Projekte im regulären Schulalltag weiter. Am 26. Januar 2013 werden die Ergebnisse am »Tag der offenen Tür« in der Schule öffentlich präsentiert.

Das Hermann-Hesse Gymnasium gehört zu den drei Berliner Schulen, die seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 am Projekt »Vielfalt in Schulen« teilnehmen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt richtet sich in erster Linie an die Schulleitung und Lehrer*innen, um eine interkulturelle Öffnung von Schulen nachhaltig zu gewährleisten. Dabei wird Vielfalt als pädagogisches Arbeitsprinzip im Unterricht und in der Schulkultur verankert, um Schüler*innen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Bildungschancen zu geben.

Am 19. Oktober diesen Jahres tagte im Jüdischen Museum erstmals der Beirat des Projekts »Vielfalt in Schulen«, der sich aus Vertreter*innen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und Erziehungswissenschaftlern zusammensetzt.

Das Projekt »Vielfalt in Schulen« gehört zu den pädagogischen Programmen zur interkulturellen Bildung, die einen aktiven Beitrag zur Integration in Deutschland leisten wollen. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt und durch die Stiftung Mercator gefördert. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ist eine gemeinnützige Bildungsstiftung und setzt sich seit ihrer Gründung 1994 dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen und lernen können. Die Stiftung Mercator entwickelt nachhaltige Programme zu Integration und Kultureller Bildung und fördert das Projekt »Vielfalt in Schulen« mit rund 800.000 Euro.