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23. März bis 15. Juli 2012 Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren

Talmud Thora Ez Chaim

Schwarzweiß-Foto eines älteren Mannes mit Büchertisch in Hauseingang
Verkauf religiöser Bücher im Hauseingang der Grenadierstraße 31 (um 1928) © Eichwalde, Ernst-Thormann-Bildarchiv

Statement der Wissenschaftlerin Anne-Christin Saß

Grenadierstraße? Keine Tafel, kein Erinnerungszeichen - nichts in der Almstadtstraße im trendigen Bezirk Mitte deutet darauf hin, dass sich hier die »Hauptstraße« der osteuropäisch-jüdischen Migranten in Berlin befand. Die Leere an diesem Ort, der früheren Grenadierstraße, verdeutlicht für mich am stärksten das gewaltsame Ende der Migrationsgeschichte osteuropäischer Juden nach Berlin.

Anne-Christin Saß ist Mitarbeiterin des Projekts »Charlottengrad und Scheunenviertel« an der FU Berlin


Hauseingang mit Blick auf Fassade und Schilder (Nr. 31 und hebräische Schrift)
Teilansicht der Fassade in der Grenadierstraße 31: Schild des »Hotel Adler« und die Aufschrift »Bet Hamidrasch Agudat Israel« (jüdische Betstube) in hebräischer Schrift, aufgenommen um 1935 AKG

Hier den O-Ton (Joseph Lautmann) als mp3 aufrufen

Josef Lautmann (1916-2005) interviewt von Kerstin Campbell, Berlin 2000


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