Veröffentlicht von am 14. Januar 2013

Was war der Klang des Jahres 2012 für dich?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin geben Antwort.

Zeichnung der Et’hem-Bey-Moschee in Tirana»Mein Klang des Jahres war der Muezzin-Ruf aus der Et’hem-Bey-Moschee in Tirana, der durch die Sommernacht waberte wie eine Klanginstallation von Blixa Bargeld.«
Julia Jürgens, Veranstaltungen

»Die Begleitmusik für den morgendlichen Arbeitsweg dudelt ohne Aufsehen unter den Kopfhörern so vor sich hin. Doch bei einem Track greift die Hand automatisch zur Lautstärkeregelung. Muzarcos ›instinct mostly‹ auf Lost and Found Records ist etwas zum Hinhören und macht neugierig. Der Künstler und das Label sind Teil einer frischen, lebendigen Szene in Tel Aviv, kommentiert die Moderatorin am Ende des Tracks. Und tatsächlich finde ich weitere interessante Stücke des dort ansässigen, erst in 2012 gegründeten Labels. Hypnotische, räumlich strukturierte House-, Techno- und Ambientsounds kennzeichnen die ausgewählten Veröffentlichungen und machen Lust auf mehr. Gute Musik muss also nicht immer nur aus den typischen, dominierenden Regionen kommen, die ein jeder kennt.«
Andreas Harm, Finanzen

Suppenschüssel mit Stäbchen»Das genüssliche Schmatzen und Schlürfen während der Mahlzeiten in den Filmen Hong Sang-soos.«
Johannes Rinke, Besucherservice

»Für mich war der Klang des Jahres das Blitzlichtgewitter der Fotografen am Roten Teppich während der Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz. Vor allem beim Eintreffen des Bundespräsidenten Joachim Gauck und dem Preisträger Richard von Weizsäcker war das Getümmel hinter dem roten Teppich fast nicht mehr zu halten, denn jeder Fotograf beanspruchte für sich den besten Spot zum Shooten.« Zeichnung eines Mobiltelefons mit Vogel
Sylvia Winkler, Presse
(Anm. d.Red.: Fotos von diesem Abend stehen hier zum Download bereit)

»Mein Klang des Jahres ist das Vogelzwitschern, welches das Handy meiner Kollegin Karin verlauten lässt – und mir immer wieder den Frühling in mein Büro bringt.«
Diana Dressel, Bildung

Veröffentlicht unter Im Jüdischen Museum Berlin
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