Veröffentlicht von am 6. Mai 2017 0 Kommentare

Was man sah, wenn man bei Sigmund Freud auf der Couch lag

Heute vor 161 Jahren wurde Sigmund Freud geboren. Zu seinem Geburtstag möchten wir Sie auf ein Video von Nurit Yedlin hinweisen, die anhand einer Miniatur von Freuds Arbeitszimmer in Wien einiges über den Begründer der Psychoanalyse erzählt:

Ein Film von Nurit Yedlin, Tel Aviv, 2016

In dem hier nachgebildeten Arbeitszimmer behandelte Freud 47 Jahre lang seine Patient*innen, bevor er im Juni 1938 wegen des sogenannten »Anschlusses Österreichs« durch die Nationalsozialisten mit seiner Familie über Paris nach London emigrierte.

Noch spielerischer kann man sich der Frage, was man eigentlich sieht, wenn man auf der Couch liegt, in einem Online-Spiel auf unserer Website widmen, das wir für eine vergangene Ausstellung zur Psychoanalyse bei uns im Jüdischen Museums Berlin entwickelt haben.
Weitere Ausstellungsdokumentationen und Publikationen zu Freud und seiner Psychoanalyse finden Sie auf www.jmberlin.de/sigmund-freud

Viele Spaß beim Stöbern!

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Veröffentlicht von am 31. März 2017 0 Kommentare

Die Macht des Haars

Von persischen Märchen und weiblicher Selbstbestimmung

Frau steht neben einer Virtrine, in der sich eine Skulptur aus Haaren befindet

Die Künsterlin Mandana Moghaddam neben ihrer Skulptur Chelgis I in der Ausstellung Cherchez la femme. Perücke, Burka, Ordenstracht; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Anlässlich unserer neuen Ausstellung Cherchez la femme – über die Traditionen der Verhüllung von Frauen in den drei großen monotheistischen Religionen – sprachen wir mit der iranischen Künstlerin Mandana Moghaddam. Ihr Werk Chelgis ist ein besonders eindrucksvoller Beitrag zum Ausstellungsthema und regt dazu an, sich noch auf ganz persönliche Weise weiter mit den Fragen, die Cherchez la femme aufwirft, zu beschäftigen.

Liebe Frau Moghaddam, würden Sie uns ein wenig über Ihre künstlerische Arbeit und über die Geschichte hinter Chelgis erzählen?

Ich begann diese Arbeit, indem ich über heutige Frauenthemen nachdachte und über verschiedene Sichtweisen auf diese Themen. Als ich die erste Skizze zeichnete, hatte ich die Geschichte von Chelgis – das bedeutet »40 Zöpfe« –  vor Augen.  weiterlesen


Veröffentlicht von am 30. März 2017 0 Kommentare

Heinz-Joachim Aris sel. A.

Traueranzeige

Mit tiefer Trauer erfüllt uns die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Mitglieds im Stiftungsrat und Freundes Heinz-Joachim Aris. In der Nacht zu Freitag, den 24.03.2017 ist er im Alter von 82 Jahren verstorben.

Seit 2007 gehörte Heinz-Joachim Aris als stellvertretendes Mitglied dem Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin an. Die Arbeit des Jüdischen Museums Berlin hat er stets mit großem Engagement und tiefer Sympathie begleitet. Wir verlieren einen ebenso klugen wie besonnenen Begleiter und werden seine warmherzige Freundschaft vermissen. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau, seiner Familie und allen, die ihm nahe standen.

Prof. Dr. Peter Schäfer
Direktor der Stiftung Jüdisches Museum Berlin
im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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