Veröffentlicht von am 23. August 2015 0 Kommentare

Filmtipp: »L’chaim! – Auf das Leben«

Wir möchten heute auf einen besonderen Dokumentarfilm aufmerksam machen, der ab 25. August 2015 im Kino Babylon in Berlin Mitte gezeigt wird: L’Chaim! – Auf das Leben!

Der Film portraitiert Chaim Lubelski, einen orthodoxen Juden, der im Jet Set von St. Tropez verkehrte und ein erfolgreicher Geschäftsmann in New York war. Als seine Mutter, eine Überlebende der Schoa, pflegebedürftig wird, zieht er zu ihr nach Antwerpen, um sich um sie zu kümmern.

Trailer

In seinem Langfilmdebüt stellt uns der Produzent und Regisseur Elkan Spiller seinen Cousin Chaim als einen widerborstigen, charismatischen Eigenbrötler vor.  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 24. März 2015 0 Kommentare

Warum »Vielfalt in Schulen« und was haben wir daraus gelernt?

Tafel mit Zeichnungen von Bildergeschichten

Ein fertiges »Graphic Recording« mit Ergebnissen von Teilnehmern der Fachtagung „Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft« © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jule Roehr

In den drei Jahren Laufzeit des Projekts »Vielfalt in Schulen«, welches das Jüdische Museum Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und gefördert von der Stiftung Mercator durchgeführt hat, haben wir viele Erfahrungen gemacht. Die Journalistin Alke Wierth (taz) half uns nun, Bilanz zu ziehen.

Alke Wirth: Wenn Ihr Euch erinnert, mit welchen Ideen Ihr das Projekt »Vielfalt in Schulen« begonnen habt – wann dachtet Ihr im Projektverlauf zum ersten Mal: Das läuft jetzt anders als geplant?

Rosa Fava, Leiterin des Projekts am Jüdischen Museum Berlin: Am Anfang des Projekts, bei einem der Zielfindungstreffen mit den beteiligten Schulen, bei dem es um ihre Erwartungen an das Projekt ging. Da wurden viele Dinge angesprochen, bei denen ich mich zunächst fragte: Was hat das mit unserem Projekt zu tun?

Zum Beispiel?
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Veröffentlicht von am 9. Dezember 2013 0 Kommentare

Schreibübungen in Schiefer

Gleich zu Beginn unserer Sonderausstellung »Alles hat seine Zeit« erwarten unsere Besucher hebräische Schriftzeichen, die als ein schwebendes Alphabet mit Salzteigbuchstaben in Szene gesetzt sind. Daneben befindet sich eine Vitrine mit drei Schiefertafeln, die von kindlichen Schreibversuchen im Mittelalter zeugen.

Michael Wiehen erzählte uns bei der Anlieferung, was es mit diesem Fund aus der Archäologischen Zone, dem Jüdischen Museum Köln auf sich hat: