Veröffentlicht von am 30. Oktober 2015 0 Kommentare

Was außerdem in der Box geschah …

Die vielen Gesichter von Isaak und Ismael, Teil 4

Noch bis 15. November 2015 läuft unsere Ausstellung »Gehorsam. Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke & Peter Greenaway«. Die multimediale Kunstinstallation blickt aus der Perspektive der Söhne auf die biblische Erzählung von Abraham, der auf Gottes Befehl hin seinen Sohn opfern soll. In einer Filmprojektion zum Auftakt der Ausstellung begrüßen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Besucherinnen und Besucher in vielen Sprachen mit den Worten »Ich bin Isaak« oder »Ich bin Ismael«.

Als interaktives Pendant dazu steht in der Eric F. Ross Galerie im Erdgeschoss des Libeskind-Baus eine Videobox, in der sich unsere Besucherinnen und Besucher diese Worte zu eigen machen können. So identifizieren sie sich ebenfalls mit der kindlichen Perspektive auf die Erzählung der Beinahe-Opferung. In den vergangenen Monaten haben wir bereits eine kleine Auswahl der vielen so entstandenen Videoclips hier im Blog präsentiert.

Die Zusammenstellung der Clips besorgte erneut Lisa Albrecht, die feststellen konnte, dass Isaak und Ismael nicht nur viele Gesichter, sondern auch viele Namen haben.

Doch nicht alle Museumsgäste sind so ›gehorsam‹, den eigentlichen Auftrag der Box zu erfüllen:  weiterlesen


Veröffentlicht von am 23. August 2015 0 Kommentare

Filmtipp: »L’chaim! – Auf das Leben«

Wir möchten heute auf einen besonderen Dokumentarfilm aufmerksam machen, der ab 25. August 2015 im Kino Babylon in Berlin Mitte gezeigt wird: L’Chaim! – Auf das Leben!

Der Film portraitiert Chaim Lubelski, einen orthodoxen Juden, der im Jet Set von St. Tropez verkehrte und ein erfolgreicher Geschäftsmann in New York war. Als seine Mutter, eine Überlebende der Schoa, pflegebedürftig wird, zieht er zu ihr nach Antwerpen, um sich um sie zu kümmern.

Trailer

In seinem Langfilmdebüt stellt uns der Produzent und Regisseur Elkan Spiller seinen Cousin Chaim als einen widerborstigen, charismatischen Eigenbrötler vor.  weiterlesen

Veröffentlicht unter Film
Verschlagwortet mit , ,


Veröffentlicht von am 24. März 2015 0 Kommentare

Warum »Vielfalt in Schulen« und was haben wir daraus gelernt?

Tafel mit Zeichnungen von Bildergeschichten

Ein fertiges »Graphic Recording« mit Ergebnissen von Teilnehmern der Fachtagung „Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft« © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jule Roehr

In den drei Jahren Laufzeit des Projekts »Vielfalt in Schulen«, welches das Jüdische Museum Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und gefördert von der Stiftung Mercator durchgeführt hat, haben wir viele Erfahrungen gemacht. Die Journalistin Alke Wierth (taz) half uns nun, Bilanz zu ziehen.

Alke Wirth: Wenn Ihr Euch erinnert, mit welchen Ideen Ihr das Projekt »Vielfalt in Schulen« begonnen habt – wann dachtet Ihr im Projektverlauf zum ersten Mal: Das läuft jetzt anders als geplant?

Rosa Fava, Leiterin des Projekts am Jüdischen Museum Berlin: Am Anfang des Projekts, bei einem der Zielfindungstreffen mit den beteiligten Schulen, bei dem es um ihre Erwartungen an das Projekt ging. Da wurden viele Dinge angesprochen, bei denen ich mich zunächst fragte: Was hat das mit unserem Projekt zu tun?

Zum Beispiel?
 weiterlesen

Veröffentlicht unter BIldung
Verschlagwortet mit , , ,