Veröffentlicht von am 8. Februar 2018 1 Kommentar

Veranstaltungstipp: Jewrovision 2018

Samstag, den 10. Februar, in Dresden, mit Livestream!

Motto der diesjährigen Jewrovision ist THE CIRCLE OF LIFE, es werden mehr als 60 Gruppen mit insgesamt über 1200 Teilnehmer*innen aus der gesamten Bundesrepublik erwartet. Die diesjährige Jury bilden Daniel Donskoy, Susan Sideropolous, Ben Salomo und Aaron Altaras.

Logo: Jewrovision Dresden 2018: The Circle of LifeAlle wichtigen Infos zur Veranstaltung in der Messe Dresden (Halle 1) – inklusive Hinweise zu Kartenreservierung und Anfahrt –  finden Sie auf der Jewrovision-Website.

Und falls Sie (anders als unsere Programmdirektorin) nicht persönlich hinfahren können: der Livestream beginnt ab 20:30 Uhr.

Jewrovision – was ist das?

Angelehnt an die Idee des Eurovision Song Contests ist die Jewrovision nicht nur der größte jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Deutschlands, sondern auch Europas. Die erste Jewrovision fand 2002 in Bad Sobernheim statt, dieses Jahr findet der Wettbewerb erstmals in den neuen Bundesländern statt. Teilnehmen dürfen jüdische Kinder und Jugendliche von zehn bis neunzehn Jahren aus ganz Deutschland, die Anmeldung erfolgt über das jeweilige Jugendzentrum der zuständigen jüdischen Gemeinde.

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Veröffentlicht von am 31. Januar 2018 0 Kommentare

Nachruf auf Coco Schumann

14. Mai 1924 – 28. Januar 2018

Das Foto zeigt Coco Schumann im Halbprofil. Im Hintergrund ist ein Bildschirm mit Coco Schumanns Multimediageschichte zu sehen.

Coco Schumann und seine Multimedia-Geschichte »Überleben mit Musik« im ehemaligen Rafael Roth Learning Center im Jahr 2002; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jo Diener

Das Jüdische Museum Berlin trauert um Coco Schumann. Der Gitarrist und Jazzmusiker verstarb am vergangenen Sonntag im Alter von 93 Jahren. Durch zahlreiche musikalische Auftritte im Programm des Kultursommers und als Zeitzeuge war Coco Schumann dem Jüdischen Museum Berlin seit seiner Gründung verbunden. Coco Schumanns Lebensgeschichte war lange im Rafael Roth Learning Center des Musuems nachzuvollziehen. Sie brachte die Besucher*innen mit einer durch nationalsozialistische Repressionen beschnittenen Kindheit in Berührung – und einer musikalischen Hingabe, die dem jugendlichen Schumann in den von den Nazis verfemten Jazzlokalen Berlins Momente der Selbstbehauptung einräumte, schließlich zur Lebensretterin in den Lagern Theresienstadt und Auschwitz wurde.

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Veröffentlicht von am 27. Januar 2018 1 Kommentar

»Im Steinbruch frieren Kinder in der rostigen Luft«

Zum erstmaligen Hören, zum erneuten Hören: Aus Anlass des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus sei allen die Rede der Schriftstellerin Ruth Klüger empfohlen. Sie sprach am 27. Januar 2016 im Deutschen Bundestag über ihre Erlebnisse als 13-jährige Zwangsarbeiterin im Frauenlager Christianstadt:

Reden von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und von Prof. Dr. Ruth Klüger (ab 20:10) am 27. Januar 2016.

In diesem Jahr wird anlässlich des Gedenktages die Zeitzeugin Anita Las­ker-Wall­fisch im Deutschen Bundestag sprechen, die Gedenkstunde findet am Mittwoch, den 31. Januar 2018 um 13 Uhr statt und wird live im Parlamentsfernsehen unter www.bundestag.de sowie wahlweise mit Live-Dolmetschung in Gebärdensprache und Untertitelung für Gehörlose und Hörgeschädigte auf www.bundestag.de/gebaerdensprache oder englischem Dolmetscherton auf der englischsprachigen Webseite des Bundestages www.bundestag.de/en übertragen.

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