Veröffentlicht von am 10. Juli 2014 0 Kommentare

Klein aber oho, oder:

Wie aus 3000 Sammlungsobjekten eine Kabinettausstellung zum Ersten Weltkrieg wurde

Eine Pickelhaube und weitere Helme

Sammlungsobjekte in unserer aktuellen Ausstellung »Der Erste Weltkrieg in der jüdischen Erinnerung«
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Mariette Franz

Vergangene Woche eröffnete unsere Ausstellung »Der Erste Weltkrieg in der jüdischen Erinnerung«. Sie umfasst vor allem Objekte aus Familiensammlungen, die dem Jüdischen Museum geschenkt wurden und eine ganz persönliche Geschichte erzählen.
Gezeigt werden insgesamt 176 Objekte, die acht Kuratorinnen und Kuratoren, sechs Restauratorinnen und Restauratoren, zwei Ausstellungstechniker, eine Übersetzerin und ein Graphiker ausgewählt, aufbereitet und visuell in Szene gesetzt haben. Das hört sich nach einer ziemlich großen Ausstellung an, und ich habe noch nicht einmal die zahlreichen guten Geister im Hintergrund genannt, insbesondere die studentischen Hilfskräfte und die Hausmeister. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Sammlungspräsentation unserer Bestände zum Ersten Weltkrieg in der Vitrine des Rafael Roth Learning Centers.  weiterlesen


Veröffentlicht von am 29. Juni 2013 0 Kommentare

Halber Geburtstag – doppelte Freude

In der Woche vom 21. bis 27. Oktober 2013 finden in der Akademie des Jüdischen Museums Berlin Lesungen, Workshops und ein Publikumstag unter dem Titel »VielSeitig. Eine Buchwoche zu Diversität in Kinder- und Jugendliteratur« in Kooperation mit Kulturkind e.V. statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen haben dafür zahlreiche Bücher gelesen, diskutiert und ausgewählt. Einige dieser Bücher sollen in den nächsten Monaten hier vorgestellt werden.

Aufgereihte Buchrücken von Kinder- und Jugendbüchern

Warum feiert man einen halben Geburtstag? Ist doch klar, weil niemand abwarten kann, bis Oskar seinen ersten ›ganzen‹ Geburtstag hat!

Buchcover, auf dem der kleine Oskar und ein Geburtstagskuchen zu sehen istOskar ist der kleine Held aus dem illustrierten Kinderbuch Ein Hoch auf Oskar von Bob Graham, das 2006 im Carlsen Verlag erschienen ist. Weil also niemand abwarten kann, bereiten Oskars Mama, sein Papa und seine Schwester Lilli – mit Elfenflügeln auf dem Rücken und einer Dinosaurierpuppe in der Hand – ein Picknick vor und gehen mit Oskar und Hund Boris in den Park. Auf dem Weg dahin beobachten sie Autos von der Fußgängerbrücke aus, warten an der Bahnunterführung auf den Elf-Uhr-Fünfzehn-Zug und lauschen im Wald dem Wind in den Baumkronen.  weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchwoche »VielSeitig«, Literatur
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