Veröffentlicht von am 16. Juli 2015 1 Kommentar

»Beide … sind in mir zu Hause«

Die vielen Gesichter von Isaak und Ismael, Teil 2

Wie vor Kurzem angekündigt, wollen wir Ihnen diesen Monat erneut eine Auswahl an Clips aus unserer Videobox »Are you Isaac or are you Ismael?« zeigen. Diesmal haben wir diejenigen ausgewählt, in denen sich die Besucherinnen und Besucher mit der Perspektive beider Söhne Abrahams identifizieren bzw. in denen sie meinen, wie es eine Dame poetisch ausdrückt: »Beide sind in mir zu Hause.« Aber wer waren Isaak und Ismael überhaupt und welche Bedeutung haben sie in den drei monotheistischen Religionen?

Die Auswahl der Videoclips besorgte Lisa Albrecht, die weiterhin ab und zu lächelnd neben der Box sitzt.

Im Judentum wie im Christentum gilt Isaak als erstgeborener Sohn von Abraham und Sara.  weiterlesen


Veröffentlicht von am 24. Juni 2015 2 Kommentare

Die vielen Gesichter von Isaak und Ismael

Videobox mit Peter Greenaway und Saskia Boddeke

Peter Greenaway und Saskia Boddeke an der Videobox in der Eric F. Ross Galerie
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Seit einigen Wochen steht in der Eric F. Ross Galerie eine interaktive Videobox, die auf die aktuelle Ausstellung »Gehorsam. Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke und Peter Greenaway« verweist. »Are you Isaac or are you Ismael?«, fragt eine leuchtende Neonschrift die Besucherinnen und Besucher, sobald sie sich der Videobox nähern. Die Frage nimmt Bezug auf die biblische Geschichte im 1. Buch Mose, Kapitel 22, in der Abraham von Gott aufgefordert wird, seinen Sohn zu opfern. Saskia Boddeke und Peter Greenaway stellen diese Geschichte auf den Kopf: Nicht die göttliche Stimme steht am Anfang ihrer Ausstellung, sondern eine großflächige Projektion, in der sich Kinder und junge Erwachsene in ihrer Muttersprache als Isaak oder Ismael zu erkennen geben.  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 1. April 2015 7 Kommentare

Frisch eingetroffen: Kunstwerke für den Automaten

Die letzten Wochen waren von hektischer Betriebsamkeit erfüllt, denn Kisten und Kästen gingen von Hand zu Hand, mussten gesichtet, ausgeräumt und sortiert werden. Dabei kamen die verschiedensten Objekte zum Vorschein, die sich im Museum in alle Himmelsrichtungen auszubreiten schienen.

© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Gelia Eisert

© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Gelia Eisert

Auf einer langen, dunkelroten Unterlage wurden blaue Drucke ausgebreitet. Leuchtet in ihnen eher »tchelet« oder doch »argaman« oder gar beides? Und was heißt das überhaupt?

 

© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Gelia Eisert

© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Gelia Eisert

In einer Teeküche tauchte eine »magische« Karte auf. Plötzlich war alles koscher: die Spüle, der Kühlschrank, das Geschirr, die ganze Küche. So hatte es die Künstlerin verheißen und so war es auch geschehen.  weiterlesen