App durchs Museum

Unser Sommerferienprogramm für moderne Schnitzeljäger*innen

David Studniberg schaut mit zwei Jungen und einem Mädchen auf ein iPad

David Studniberg mit drei Schnitzeljäger*innen am iPad; Foto: Doris Spiekermann-Klaas, Verlag Der Tagesspiegel

Eben noch erforschen die Schnitzeljäger*innen die Höhle neben der Münzbahn und machen lustige Fotos mit dem iPad, da liest Tom, ein achtjähriger Knirps mit braunem Wuschelkopf, schon die nächste Aufgabe vor: »Sucht nun die schwarzen Pfeile auf dem Boden und lauft ihnen solange nach, bis ihr zu einer Chill-Ecke kommt. Dort könnt ihr…« Noch bevor Tom den Satz beendet, rufen seine beiden Mitstreiter*innen aufgeregt: »Da vorne, da ist die Ecke! Los, komm!« Im Nu flitzen die drei los, vorbei an Moses Mendelssohn, Richtung »Chill-Ecke«, wo sie sich auf das gemütliche Sitzpolster legen und gespannt die nächste Quiz-Frage auf dem Tablet anschauen …

Diese und ähnliche Szenen kann man jetzt während der Ferienzeit täglich in unserer Ausstellung beobachten. Tom und seine Freunde gehören nämlich zu den Gruppen, die am neuen Sommerferienprogramm »App durchs Museum« teilnehmen.  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 28. Juni 2016 0 Kommentare

»Between the Lines« – Ein Architektur-Instawalk durch das Jüdische Museum Berlin

Achsen des Libeskind-Baus mit Besucherinnen und Besuchern

Instagrammer*innen in den Achsen des Liebeskind-Baus; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Judith Westphal

Wo verbringt man den bis dahin wärmsten Tag des Jahres am besten? Neben den Möglichkeiten Wald und See gibt es nur wenige erträgliche Optionen…zum Beispiel ein klimatisiertes Museum mit vielen unterirdischen Gängen! Passend also, dass wir uns am vergangenen Freitag, den 24. Juni 2016, anlässlich des Tages der Architektur, auf eine Museumsführung der besonderen Art machten: Ausgestattet mit Handy- und Profikameras wagten wir uns mit einer Gruppe Berliner Instagrammer*innen durch die Wirren des Libeskind-Baus, angeleitet durch Guide Tommaso, von dem auch wir Mitarbeiterinnen noch einiges lernen konnten.  weiterlesen

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Veröffentlicht von am 30. Oktober 2015 0 Kommentare

Was außerdem in der Box geschah …

Die vielen Gesichter von Isaak und Ismael, Teil 4

Noch bis 15. November 2015 läuft unsere Ausstellung »Gehorsam. Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke & Peter Greenaway«. Die multimediale Kunstinstallation blickt aus der Perspektive der Söhne auf die biblische Erzählung von Abraham, der auf Gottes Befehl hin seinen Sohn opfern soll. In einer Filmprojektion zum Auftakt der Ausstellung begrüßen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Besucherinnen und Besucher in vielen Sprachen mit den Worten »Ich bin Isaak« oder »Ich bin Ismael«.

Als interaktives Pendant dazu steht in der Eric F. Ross Galerie im Erdgeschoss des Libeskind-Baus eine Videobox, in der sich unsere Besucherinnen und Besucher diese Worte zu eigen machen können. So identifizieren sie sich ebenfalls mit der kindlichen Perspektive auf die Erzählung der Beinahe-Opferung. In den vergangenen Monaten haben wir bereits eine kleine Auswahl der vielen so entstandenen Videoclips hier im Blog präsentiert.

Die Zusammenstellung der Clips besorgte erneut Lisa Albrecht, die feststellen konnte, dass Isaak und Ismael nicht nur viele Gesichter, sondern auch viele Namen haben.

Doch nicht alle Museumsgäste sind so ›gehorsam‹, den eigentlichen Auftrag der Box zu erfüllen:  weiterlesen