Schana Towa u Metuka!

Das Besondere an Rosch ha-Schana

Heute Abend beginnt das neue jüdische Jahr 5778 – und damit eine ganz besondere Zeit für die jüdische Gemeinschaft weltweit. Rosch ha-Schana läutet die Hohen Feiertage ein, die Jamim Nora’im (die Tage der Ehrfurcht), wie sie auf Hebräisch heißen.
Ich habe mich ein wenig bei meinen Freund*innen umgehört und gefragt, was Rosch ha-Schana für sie persönlich bedeutet:  weiterlesen


Veröffentlicht von am 14. Juli 2017 0 Kommentare

Tier- und menschenfreundlicher Sommer im Museum

Wenn es Ihnen schon aus der Garderobe entgegenlacht

An Pferde erinnernde rote Gummi-Hüpftiere in einem grauen Regal, davor leere Rollcontainer

Freundliche Regalbewohner*innen; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Johannes Rinke

Diesen lustigen Schnappschuss aus der Gruppengarderobe des Jüdischen Museums Berlin schickte uns gerade unser Kollege Johannes Rinke vom Besucher*innen­service. Auf unsere neugierige Nachfrage, was es mit den freundlichen Wesen auf sich habe, erfuhren wir, dass diese Gummitiere während der Veranstaltungen des Kultursommers im Garten für die Kinder zum Spielen bereitstehen.

»Jahrelang gab es bei uns im Museum nur ein trauriges Exemplar dieser Spezies, das den Großteil des Jahres allein im dunklen Keller sein Dasein fristen musste, bis es bei den Veranstaltungen des Kultursommers von hunderten Kinderhänden begeistert befingert wurde«, ergänzte Carolin Kiel aus unserer Veranstaltungsabteilung.  weiterlesen

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Gelungenstes Beispiel für Deutschland wo gibt freilassen!

Foto einer Häuserkulisse in Berlin Kreuzberg/Mitte

Blick von der Akademie des Jüdischen Museums auf das Springer-Hochhaus mit der Leuchtschrift #FreeDeniz; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Stefanie Haupt

»#FreeDeniz« strahlt mir die Leuchtanzeige des Axel-Springer-Hochhauses in Schwarz auf Türkisgrün entgegen, wenn ich mein Büro im Jüdischen Museum verlasse und aus dem Nordflügel der W. Michael Blumenthal Akademie ins Freie trete. Beim ersten Sehen habe ich mich noch über das Signal gefreut, mit dem die Axel Springer SE* die Freilassung des Türkei-Korrespondenten der WELT, Deniz Yücel, anmahnt. Doch mit jedem Tag wird es trauriger, die Anzeige sehen zu müssen. Ich kenne Deniz Yücel seit 2003, als er mit anderen Berliner*innen deutsch- und türkischsprachige Proteste gegen die Sprengstoffanschläge auf die beiden Istanbuler Synagogen Neve Shalom und Beth Israel vom 15. November organisierte. Bei den Anschlägen waren 24 Menschen getötet, etwa 300 verletzt worden.

Seit Längerem hatten Deniz und ich keinen Kontakt mehr; doch seit Mitte Februar kommen durch Nachrichten über seine Verhaftung wegen »Terrorpropaganda« und darauf folgende Autokorsi, Gespräche mit Freund*innen oder eben die Leuchtanzeige die Erinnerungen an 2003/2004 wieder auf, als wir fast wöchentlich miteinander zu tun hatten.  weiterlesen