»Der Pfeifenraucher steht am Bahnhof Zoo und schaut Europa an«

Literatursalon zur Ausstellung »Berlin Transit«

»Ich fürchte, Du wirst mir nicht glauben: ich habe Berlin liebgewonnen.«

Im Romanischen Café formulierte Ilja Ehrenburg 1923, was auf viele osteuropäisch-jüdische Migranten zutraf: wenn auch kein Sehnsuchtsort, so war Berlin doch mehr als nur Asyl. In Tagebüchern, Zeitungsartikeln und literarischen Texten beschrieben diese Migranten ihren Berliner Alltag zwischen Heimweh, Zugehörigkeit und Isolation - auf Russisch, Jiddisch, Hebräisch und Deutsch.

Das Literarische Colloquium Berlin und das Jüdische Museum Berlin laden im Literatursalon dazu ein, mit Irina Liebmann, Ingo Schulze und Marie Luise Knott diese vielfältigen Stimmen aus dem Berlin der 1920er Jahre neu zu entdecken und auf ihre Aktualität zu prüfen.

In Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin.

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Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    31. Mai 2012, 19:30 Uhr

  • Wo
    Altbau 2. OG, Großer Saal

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Begleitprogramm zur Ausstellung (4) Berlin Transit. Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren Alle anzeigen

Berlin Transit. Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren

Museum – Wissenschaft – Familiengedächtnis

24. März 2012, ab 9 Uhr
Symposium zu Perspektiven einer unbekannten Migrationsgeschichte

»A kapelle konzertisten«

24. März 2012, 19:30 Uhr
Konzert von Jascha Nemtsov und Tehila Nini Goldstein

Literatursalon

31. Mai 2012, 19:30 Uhr
Hier hören wir die Stimmen jüdischer Migrant*innen aus Osteuropa, die ihren Berliner Alltag auf vielfältige Weise beschrieben.

Alan Bern & die All-Star Band

12. Juli 2012, 20 Uhr
Eine All-Star Band spielt jüdische Klassiker der 1930er-Jahre. Eine Premiere.