Die Dependance der Wiener Library

Dokumentation der NS-Herrschaft und ihrer Verbrechen

Im Herbst 2007 wurde im Jüdischen Museum Berlin eine Dependance der Wiener Library eröffnet.

Die Wiener Library ist weltweit die älteste Institution zur Dokumentation der NS-Herrschaft und ihrer Verbrechen. Alfred Wiener, einer der führenden Politiker des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, gründete sie 1933 als Jewish Central Information Office in seinem Zufluchtsort Amsterdam. 1939 verlegte er die Sammlung nach London, wo sie als Wiener Library bezeichnet wurde und bis heute ihren Sitz hat.

Ort

W. M. Blumenthal Akademie, Archiv

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)

Die Bibliotheks- und Archivbestände der Wiener Library bieten Forschungsmaterial zu einem breiten Spektrum von Themen: Aufstieg und Niedergang des Nationalsozialismus, jüdische Geschichte in Deutschland vor 1933, Geflüchtete und Exilant*innen in Großbritannien, Kindertransporte, Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Schoa, Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher*innenprozesse sowie Antisemitismus.

Die Sammlung besteht aus Büchern, Broschüren und Flugblättern, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitzeugenberichten, persönlichen Nachlässen, Fotografien und Filmen. In unserem öffentlichen Lesesaal stehen etwa 500 Mikrofilme dieses Materials zur Verfügung.

Ansprechpartner
Aubrey Pomerance
Leiter Archiv/Leo Baeck Institut
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 556
Fax: 
+49 (0)30 259 93 409

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Ort

W. M. Blumenthal Akademie, Archiv

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
(gegenüber dem Museum)