FAQ – Frequently Asked Questions

Was möchten Sie wissen?

Über unsere Website

Mit unserer Schreibweise möchten wir sprachlich der geschlechtlichen Vielfalt der Menschen Raum geben. Es sollen sich alle von unseren Texten angesprochen und gemeint fühlen können.

Eine Form wie »Besucher*innen« bezieht sich nicht nur auf Menschen, die sich entweder als »Besucher« oder als »Besucherin« identifizieren, sondern schließt auch alle ein, die unser Museum besuchen, sich aber jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten. Die vielen Richtungen, in die die Strahlen des Sternchens zeigen, signalisieren die Vielfalt, die zwischen und jenseits von Mann und Frau existiert – steht das * im Web doch generell, z.B. bei Suchanfragen in Datenbanken, als Platzhalter für vielfältige Möglichkeiten.

In historischen Zusammenhängen, bei denen offiziell nur »Männer« oder nur »Frauen« zugelassen bzw. Menschen als »Männer« oder »Frauen« bestimmten Erfahrungen ausgesetzt waren, setzen wir hinter die männliche oder weibliche Form ein *, um sichtbar zu machen, dass sich nicht notwendig alle Mitglieder dieser Gruppe tatsächlich mit dem gängigen Männer- oder Frauenbild identifizierten. Ein kurzes Stolpern über eine Formulierung wie »Frontsoldaten* im Ersten Weltkrieg« ist beabsichtigt, um die Stabilität zweigeschlechtlicher Rollenbilder zu hinterfragen.

Mit dem Stolpern und verschiedenen Möglichkeiten der geschlechtersensiblen Sprache befasste sich auch die Glosse »Schöner stolpern« im JMB Journal Nr. 11 (vgl. S. 58–59, online zugänglich auf issuu.com).

Barrierefreiheit

Direkt vor dem Eingang des Jüdischen Museums Berlin befinden sich zwei Parkplätze für Besucher*innen, die im Besitz eines Behindertenausweises sind.

Da im Moment rund um das Museum viel gebaut wird, schreiben Sie am besten vor Ihrem Besuch eine kurze Mail an unseren Besucher*innenservice (besucherservice@jmberlin.de), um sicher zu gehen, dass die Parkplätze zugänglich sind.

Nahezu der gesamte Ausstellungsraum ist mit einem Rollstuhl zugänglich. Es gibt lediglich einen kleinen Bereich in der Dauerausstellung, der ausschließlich über Treppenstufen zu erreichen ist.

Sämtliche Publikumsbereiche sind über Fahrstühle erschlossen. Der Außenbereich des Jüdischen Museums Berlin weist teilweise eine historische Pflasterung auf, dies betrifft die Zugänglichkeit des Gruppeneingangs und des Museumsgartens. Der Raum zwischen den Stehlen im Garten des Exils ist leider etwas zu eng für einen Rollstuhl.

Der Haupteingang ist über einen etwa 9 Prozent ansteigenden, stufenlosen Weg erreichbar. Die Achsen innerhalb des Libeskind-Baus haben einen Anstieg zwischen 2,65 Prozent (zur Treppe) und 3,9 Prozent (zum Holocaustturm). Sie fallen maximal 1,5 Prozent seitlich ab. Der Glashof ist an den Seiten über zwei Rampen zugänglich.

Auch alle öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten in der Akademie sind barrierefrei.

An der Garderobe gibt es die Möglichkeit, Rollstühle auszuleihen. Sie können sich auch einen Rollstuhl über besucherservice@jmberlin.de reservieren lassen.

Direkt vor dem Eingang des Jüdischen Museums Berlin befindet sich ein Parkplatz für Besucher*innen, die im Besitz eines Behindertenausweises sind.

Das Jüdische Museum Berlin hat zwei barrierefrei zugängliche Toiletten. Eine befindet sich im hinteren Eingangsbereich des Altbaus am Fuß der Treppe zum Obergeschoss, die andere im Untergeschoss des Libeskind-Baus.

Falls Sie weitere Fragen zu Ihrem Museumsbesuch haben, kontaktieren Sie bitte unseren Besucher*innenservice, der Ihnen gerne weiterhilft.

Kontakt
Tel.: +49 (0)30 259 93 300
Fax: +49 (0)30 259 93 566
E-Mail: besucherservice@jmberlin.de

Wir bieten eine multisensorische Architekturführung für Menschen mit Seheinschränkungen an. Die Führung findet einmal im Quartal am Freitagnachmittag statt. Den nächsten Termin können Sie unserem Veranstaltungskalender entnehmen.

Außerdem kann diese Führung auch von Gruppen gebucht werden, mehr Informationen finden Sie auf unserer Website.

Kinder im Museum

Im Museum gibt es zwei Wickelmöglichkeiten: eine im hinteren Eingangsbereich des Altbaus am Fuß der Treppe zum Obergeschoss und eine im Untergeschoss des Libeskind-Baus.

Windeln und Feuchttücher müssen selbst mitgebracht werden. Die nächste Einkaufsmöglichkeit finden Sie am Mehringplatz, ca. 5 Gehminuten entfernt.

Im Glashof und im Garten des Museums dürfen gerne selbst mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.

In den Ausstellungsräumen ist Essen und Trinken nicht gestattet, damit die Originalobjekte dort nicht beschädigt werden.

Im Altbau bietet das Museumscafé Schmus (zur Website von Kofler & Kompanie www.koflerkompanie.com) Kaffee, kalte Getränke, warme Speisen sowie Kuchen und Snacks an, im ersten Obergeschoss der Dauerausstellung befindet sich außerdem ein Kaffeeautomat. Das Angebot ist nicht koscher.

In der Akademie gibt es einen Kaffee- und einen Getränkeautomaten im Foyer. Auch im Garten der Diaspora darf mitgebrachtes Essen verspeist werden.

Alle Ausstellungsräume sind – mit Ausnahme eines kleinen Bereichs in der Dauerausstellung, zu dem eine Treppe hochführt – mit Kinderwagen zugänglich.

Auch der Museumsgarten und die Räumlichkeiten in der Akademie sind problemlos mit einem Kinderwagen begehbar. Nur der Raum zwischen den Stelen im Garten des Exils ist etwas zu eng für einen Kinderwagen.

Die gesamte Dauerausstellung ist familienfreundlich konzipiert, sodass Erwachsene mit ihren Kindern das Museum gemeinsam erleben können. Neben der »Kinderinsel«, einem extra für Kinder gestalteten Ausstellungsbereich, sind immer wieder spielerische Elemente in unsere Dauerausstellung eingebaut: hebräische Buchstaben als Puzzle, Computerspiele zu historischen Themen, ein Klassenzimmer wie in jüdischen Schulen und vieles mehr.

Kinder ab 6 Jahren bekommen an der Kasse kostenfrei eine Rallye ausgehändigt, mit der sie sich rätselratend durch die Ausstellung bewegen können.

Zweimal im Monat finden öffentliche Führungen für Kinder statt. Weitere thematische Schwerpunktführungen und Workshops können Sie individuell buchen. Außerdem gibt es ein Ferienprogramm und die Möglichkeit, den Kindergeburtstag im Museum zu feiern. Eine Übersicht über unsere Angebote für Kinder finden Sie auf unserer Website.

Während der Konzerte von »Jazz in the Garden« im Sommer findet ebenfalls ein Kinderprogramm statt, bitte informieren Sie sich darüber im Veranstaltungskalender auf unserer Website.

Service und Angebote im Museum

Tickets für einen Besuch unserer Ausstellungen können ausschließlich an der Museumskasse erworben werden. Karten für Veranstaltungen des Jüdischen Museums Berlin können Sie unter reservierung@jmberlin.de oder Tel.: +49 (0)30 259 93 488 reservieren.

Karten für die Veranstaltungen von Kooperationspartnern, die in den Räumlichkeiten unseres Museums stattfinden, zum Beispiel für Lesungen der Literaturhandlung, erhalten Sie nur über den jeweiligen Kooperationspartner beziehungsweise an der Abendkasse. Bitte informieren Sie sich für die jeweilige Veranstaltung auf unserer Website.

Die Eintrittspreise für unsere Ausstellungen haben wir in einer Übersicht auf unserer Website für Sie zusammengestellt.

Die Dauerausstellung und alle temporären Ausstellungen können mit dem Museumsticket besucht werden, das für Erwachsene 8 Euro, für ermäßigungsberechtigte Personen (Schüler*innen, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose (ALG I) und Schwerbehinderte mit entsprechendem Nachweis) 3 Euro kostet. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

Tickets können ausschließlich vor Ort an der Museumskasse erworben werden.

Eine Übersicht über alle Preise für Ausstellungen, Führungen, Workshops, Audioguide und weitere Ermäßigungen (Familienticket, Welcome-Card etc.) finden Sie auf der Seite Eintrittspreise.

Die nächsten U-Bahnstationen sind Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6) bzw. Hallesches Tor (U1, U6). Von dort sind es jeweils etwa 800 Meter Fußweg bis zum Jüdischen Museum Berlin.

Die nächsten Bushaltestellen sind Jüdisches Museum (248), Zossener Brücke (M41) oder Lindenstraße/Oranienstraße (M29).

Ihre Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie auch mit dem Routenplaner der BVG unter www.bvg.de planen.

Schüler*innen, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose (ALG I) und Schwerbehinderte erhalten ermäßigten Eintritt.

Der ermäßigte Eintritt beträgt 3 Euro (statt regulär 8 Euro) bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

Eine Übersicht über weitere Ermäßigungen (Familienticket, Welcome-Card etc.) finden Sie auf der Seite Eintrittspreise.

Der Museumsshop befindet sich im Eingangsbereich des Museums. Er wird vom Münchner Unternehmen Cedon (www.cedon.de) betrieben. Das Sortiment umfasst ein umfangreiches Literaturangebot sowie Poster, Postkarten und auch originelle, speziell für unser Museum entwickelte Souvenirs sowie Judaica und Feiertagsbedarf wie Chanukka-Kerzen. Außerdem können Sie hier die Publikationen unseres Museums erwerben (die Publikationen stellen wir Ihnen auch auf unserer Website vor). Der Shop ist von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Das Buchangebot wird von Rachel Salamander, Gründerin der Literaturhandlung (www.literaturhandlung.de), ausgewählt und immer aktuell ergänzt.

Kontakt:
Tel.: +49 (0)30 252 93 171
Fax: +49 (0)30 252 93 175
E-mail: jmb@cedon.de

Das Museum ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, montags sogar von 10 bis 22 Uhr. Es gibt keinen wöchentlichen Schließtag.

An den jüdischen Feiertagen Rosch ha-Schana (Neujahrsfest) und Jom Kippur (Versöhnungfest), am Tag der Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz sowie an Heiligabend bleibt das Museum geschlossen. Da sich die jüdischen Feiertage am Mondkalender orientieren, variiert ihr Datum im gregorianischen Kalender von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2016 fallen sie auf den 3. und 4. Oktober 2016 (Rosch ha-Schana) und 12. Oktober 2016 (Jom Kippur). Der Preis für Verständigung und Toleranz wird 2016 am 12. November verliehen.

Im barocken Altbau des Museums können Räume verschiedener Größe und Ausstattung gemietet werden, ebenso bietet der Museumsgarten viele Möglichkeiten für Veranstaltungen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Raumvermietungen.

Kontakt:
Abteilung Development – Corporate Events
Tel.: +49 (0)30 259 93 569
Fax: +49 (0)30 259 93 432
E-Mail: events@jmberlin.de

Alle Ausstellungstexte im Jüdischen Museum Berlin sind zweisprachig (deutsch und englisch). Außerdem bieten wir für die Dauerausstellung einen Audioguide an, neben deutsch und englisch auch auf Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch und Japanisch.

Zudem können Sie Führungen in vielen verschiedenen Sprachen buchen. Welche Sprachen jeweils angeboten werden, erfahren Sie bei unseren Führungen.

In den Straßen, die an unser Museum angrenzen, ist das Parken kostenlos. Wegen der schwierigen Parkplatzsituation empfehlen wir jedoch – wenn möglich – eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Fahrradstellplätze sind vorhanden.

Das Museumscafé Schmus bietet immer ein vegetarisches oder veganes Gericht (Tagesgericht oder Tagessuppe) an, außerdem werden Vegetarier*innen und Veganer*innen an der Salatbar fündig.

Dort gibt es täglich hausgemachten Hummus, Bulgur, Salate und Antipasti im Angebot. Zu den Kaffeespezialitäten steht Sojamilch zur Verfügung. Für Gruppen können vegane Menüs vorbestellt werden. Bitte wenden Sie sich direkt an das Café Schmus, die Mitarbeiter*innen helfen Ihnen gerne weiter.

Kontakt:
Tel.: +49 (0)30 257 96 751
E-Mail: cafe-jmb@koflerkompanie.com

Im Museum gibt es zurzeit leider kein kostenloses WLAN. Es gibt dort allerdings ein HotSpot-Netz der Telekom.

In den Ausstellungsräumen im Libeskind-Bau ist der Handy-Empfang für manche Netze eingeschränkt.

Im Museums-Café Schmus wird nicht koscher gekocht, allerdings wird generell auf Schweinefleisch, Schalen- und Krustentiere verzichtet.

In der Ausstellung im 2. Obergeschoss finden Sie einen Automaten, aus dem Sie für 2 Euro eine Tüte koschere Gummibärchen ziehen können.

Mehr zum Thema Kaschrut auf unserer Website.

Im Erdgeschoss des Museums befindet sich das Café Schmus. Dort gibt es am Vormittag ein Frühstücks-Sortiment und Kaffeespezialitäten und ab 12 Uhr ein Mittagessen mit regionalen und mediterranen Speisen, außerdem kleine Snacks oder Kaffee mit hausgemachtem Kuchen und Keksen. Verzehrt werden können die Speisen im Café, im Glashof oder im Museumsgarten.

Das Café steht Museumsbesucher*innen und externen Gästen offen. Auf Schweinefleisch, Schalen- und Krustentiere wird verzichtet, das Essen wird aber nicht koscher gekocht.

Abends werden die Café-Flächen außerhalb der Museumsöffnungszeiten vermietet. Die Bewirtschaftung des Cafés betreibt Kofler & Kompanie (mehr auf deren Firmenwebsite). Nehmen Sie Kontakt auf unter cafe-jmb@koflerkompanie.com.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10–20 Uhr
Montag 10–22 Uhr

Das sogenannte Schteh-Café im 1. Obergeschoss der Dauerausstellung besteht aus einem Kaffee- und einem Kunstautomaten. Hier haben Sie die Möglichkeit, während Ihres Ausstellungsbesuchs eine Kaffeepause einzulegen und für 6 Euro Gegenwartskunst aus unserem Kunstautomaten mit nach Hause zu nehmen.

Im 2. Obergeschoss der Dauerausstellung können Sie am Gummibärchenautomaten koschere Gummibären erwerben.

Ein Audioguide mit Informationen zu Architektur und Dauerausstellung kann für 3 Euro ausgeliehen werden. Die Hörführungen werden in acht verschiedenen Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch und Japanisch.

Sie bezahlen die Leihgebühr zusammen mit Ihrer Eintrittskarte an der Kasse und erhalten den Audioguide am Audioguide-Counter im Foyer. Dort hinterlegen Sie auch ein gültiges Personaldokument (z.B. Bibliotheksausweis, BahnCard, Versicherungskarte) als Pfand. Aus rechtlichen Gründen dürfen keine deutschen Personalausweise angenommen werden. Eine Reservierung im Vorhinein ist nicht möglich.

Auf einem Rundgang durch die Dauerausstellung können Sie sich über die Architektur des Museums, jüdische Geschichte sowie ausgewählte Objekte in der Ausstellung informieren. Der Audioguide enthält über hundert Hörtexte mit einer Länge von jeweils etwa zwei Minuten. Es gibt keine feste Reihenfolge, sodass Sie selbst entscheiden können, was und wie viel Sie anhören möchten.

Die Mitnahme von Haustieren ist leider nicht gestattet. Ausnahmen sind Assistenzhunde wie z.B. Blindenführhunde.

Uns wurde klar, dass wir diesen Hinweis besser bereits auf unsere Website setzen sollten – wie es dazu kam, erfahren Sie in einem Beitrag auf unserem Blog.

Innerhalb des Museums ist das Fotografieren und Filmen für den ausschließlich privaten Gebrauch erlaubt, allerdings dürfen weder Stativ, Blitzlicht noch Selfie-Sticks verwendet werden.

Professionelle Film- und Fotoaufnahmen im Jüdischen Museum Berlin sind nur in Absprache mit unserer Pressestelle möglich. Einen entsprechenden Antrag finden Sie im Bereich Presse auf unserer Website. Bitte füllen Sie diesen Antrag aus und senden ihn per Fax oder E-Mail an die Pressestelle (Tel.: +49 (0)30 259 93 419, Fax: +49 (0)30 259 93 400 oder presse@jmberlin.de), die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.

Vor Ort sind die Mitarbeiter*innen an der Garderobe für Fundsachen zuständig.

Wenn Sie erst zu Hause feststellen, dass Sie etwas verloren haben, wenden Sie sich bitte an Stefan Krauss vom Besucher*innenservice.

Kontakt:
Tel.: + 49 (0)30 259 93 483
E-Mail: s.krauss@jmberlin.de

Forschung und Recherche

Zu unserem Museum gehört eine Bibliothek mit Beständen zur Geschichte der Jüd*innen in Deutschland, Kunst und Kultur sowie zahlreichen Nachschlagewerken. 20.000 Bände sind im Freihandbereich zugänglich, weitere Bestände können von ihrem Standort bestellt werden. Näheres zu ihrer Geschichte und den Sammlungsschwerpunkten finden Sie auf der Seite zu unserer Bibliothek auf dieser Website.

Informationen zur Bestellung, zum Online-Katalog unserer Bibliothek und anderen Online-Recherchemöglichkeiten, zur Medienausstattung und den zugänglichen Datenbanken sowie die Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Seite zum Lesesaal.

Auch die Bestände unseres Archivs können auf Nachfrage genutzt werden (den Kontakt finden Sie auf der Archivseite).

Einen Teil der Sammlungen unseres Museums können Sie online unter objekte.jmberlin.de durchsuchen. Einzelne Bestände sind dort auch mit Findbüchern nachgewiesen, die Sie für Ihre Recherche nutzen können: Findbücher auf objekte.jmberlin.de.

Weitere Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen finden Sie im Bereich Sammlungen auf unserer Website.

Sie haben die Möglichkeit, unsere eigenen Bestände für Forschungszwecke zu nutzen. Die Öffnungszeiten unseres Lesesaals in der W. Michael Blumenthal Akademie gegenüber dem Museum sowie die Ansprechpartner*innen unseres Archivs finden Sie auf unserer Website. Darüber hinaus haben wir Ihnen auf unserer Website eine Linkliste zu personen- und familienbezogenen Recherchemöglichkeiten zusammengestellt.

Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (Tel.: +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: v.wolfgram@jmberlin.de). Wegen der Vorbereitung unserer neuen Dauerausstellung sind unsere Kapazitäten leider stark eingeschränkt. Deshalb bitten wir, in der Zeit bis Ende 2019 von Leihanfragen möglichst abzusehen. Für dringende Nachfragen wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (Tel.: +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

Weitere Informationen zu Kosten und Reproduktionsbedingungen geben wir Ihnen gerne auf Nachfrage. Mehr Informationen zu den Sammlungsschwerpunkten und den verantwortlichen Ansprechpartner*innen finden Sie hier auf unserer Website.

Führungen

Führungen für Gruppen können per E-Mail oder telefonisch angefragt werden. Wir empfehlen eine Anmeldung ca. 4–6 Wochen vor dem gewünschten Termin.

An einer Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Sollte die Gruppe größer sein, wird sie geteilt. In diesem Fall bitten wir Sie, der Anzahl der Führungen entsprechend unterschiedliche Themen zu buchen. Auf unserer Website finden Sie alle Themen im Überblick. Bitte beachten Sie, dass wir für Schulklassen ein separates Themenangebot mit Buchungsmöglichkeit haben!

Die Führungen dauern in der Regel eine Stunde. Workshops und Kombiführungen sind häufig länger. Wie viel die verschiedenen Angebote für unterschiedliche Gruppen kosten, können Sie unserer Preisübersicht entnehmen.

Damit Ihre Führung trotz Sicherheitscheck pünktlich beginnen kann, sollten Sie mit Ihrer Gruppe 30 Minuten vor Programmbeginn im Museum eintreffen.

Wir beraten Sie gerne telefonisch zu den thematischen Schwerpunkten, Workshops und anderen Programmangeboten.

Kontakt: Antje Spielhagen Tel.: +49 (0)30 259 93 305 Fax: +49 (0)30 259 93 412 E-Mail: gruppen@jmberlin.de (Wir sind montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.)

Es gibt die Möglichkeit, Führungen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Türkisch, Hebräisch, Polnisch und Russisch zu buchen. Außerdem bieten wir Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen an. Bitte fragen Sie uns direkt nach Ihrer gewünschten Sprache, um zu klären, ob die entsprechenden Guides auch verfügbar sind.

Alle Informationen in unseren Ausstellungen sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

Kontakt:
Antje Spielhagen
Tel.: +49 (0)30 259 93 305
Fax: +49 (0)30 259 93 412
E-Mail: gruppen@jmberlin.de
(Wir sind montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr für Sie erreichbar.)

Führungen für alle finden immer samstags und sonntags statt. An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat werden außerdem Führungen für Kinder ab 6 Jahren angeboten.

Diese Führungen sind öffentlich, sie können sich als Privatbesucher*in gerne spontan anschließen. Einen Überblick über Themen und Termine finden Sie auf der Seite mit allen Führungen. Dort finden Sie außerdem ein breites Angebot an Themenführungen, die Sie für sich oder Ihre Gruppe (Familie, Geburtstagsgesellschaft, Betriebsausflug etc.) buchen können. Für Schulen gibt es ein separates Angebot an Workshops und Führungen, die Schulklassen und Hortgruppen buchen können sowie verschiedene Lehrer*innenfortbildungen.

Die Führungen kosten in der Regel 3 Euro pro Person zuzüglich Eintrittspreis (bitte informieren Sie sich über den Preis auf der Website zur jeweiligen Führung). Der Treffpunkt befindet sich im Erdgeschoss des Altbaus am »Meeting Point« im Foyer.

Hilfe für Lehrer*innen

Wir möchten Pädagog*innen und Multiplikator*innen dabei unterstützen, unser/das Museum als außerschulischen Lernort zu nutzen. Deshalb bieten wir Ihnen auf unserer Website eine Übersicht aller Angebote zur Unterrichtsvorbereitung zusammengestellt. Auch Online-Angebote anderer Institutionen und Projekte, die sich zur Recherche verschiedener Themen anbieten, haben wir für Sie auf unserer Website in verschiedenen kommentierten Linklisten zusammengestellt. Für konkrete Fragen können Sie sich auch gern mit unserer Bildungsabteilung in Verbindung setzen: bildung@jmberlin.de.

Schulklassen und andere Gruppen aller Schularten von der ersten bis zur dreizehnten Klasse können an Führungen, Workshops und Projekttagen zu unterschiedlichen Themen teilnehmen. Auf unserer Website finden Sie alle Workshops und Führungsangebote im Überblick.
Außerdem bieten wir umfangreiches Material online, das Schüler*innen zur Recherche nutzen können: Berichte über Projekte anderer Schulklassen, Online-Materialien und Spiele – alles, von dem wir denken, das es darüber hinaus und auch zuhause für Schüler*innen interessant ist, finden Sie in unserer Übersicht für Schüler*innen.
Wir beraten Sie auch gern, welches Angebot für eine Schüler*innen-Gruppe in Frage kommt und empfehlen eine Anmeldung vier bis sechs Wochen vor dem gewünschten Termin. Kontakt: Tel: +49 (0)30 259 93 305, Fax: +49 (0)30 259 93 412 oder gruppen@jmberlin.de.

Stiften und Unterstützen

Wenn Sie das Jüdische Museum Berlin unterstützen möchten und glauben, Material zu besitzen, das für uns interessant sein könnte, nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir benötigen Ihren Namen, Ihre Adresse und eine kurze Beschreibung der Objekte, die Sie uns schenken möchten. Bitte senden Sie uns keine Materialien ohne vorherige Rücksprache zu.

Nachlässe und Erinnerungsstücke jüdischer Familien in Deutschland bilden einen Schwerpunkt unserer Sammlungen. Insbesondere zu folgenden Themen suchen wir Fotografien, Dokumente, Filmaufnahmen, Gemälde und Grafik, Skulpturen, Textilien, Zeremonialobjekte oder dreidimensionale Gegenstände der Alltagskultur: Zeitgeschichte, Fach- und graue Literatur zur jüdischen Kunst, Berufsleben, Jüdische Institutionen und jüdisches religiöses und soziales Leben, Jüdische Feste und Feiertage, Zionismus, Landjudentum. Sie finden mehr Informationen dazu unter Objekte stiften hier auf der Website.

Kontakt:
Aubrey Pomerance, Leiter Archiv/Leo Baeck Institut
Tel.: +49 (0)30 259 93 556
Fax: +49 (0)30 259 93 409
E-Mail: a.pomerance@jmberlin.de

bzw. für Fach- und graue Literatur zur jüdischen Kunst:
Lea Weik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bibliothek/DFG-Projekt
Tel.: +49 (0)30 259 93 451
E-Mail: l.weik@jmberlin.de

Judentum

Das hebräische Wort Kippa bedeutet Kappe. Auf Jiddisch nennt man diese Kopfbedeckung auch Jarmulke, Jarmulka oder Kappel. Jüdische Männer tragen in der Synagoge, beim Gebet und Studium religiöser Texte sowie beim Besuch eines Friedhofs eine Kippa. Auch eine andere Form der Kopfbedeckung ist zu diesen Anlässen möglich, zur Not reicht sogar ein Taschentuch, das den Hinterkopf bedeckt, oder auch die Hand eines anderen Menschen.

Es gibt aber auch Juden, die im Alltag Kippa tragen um sich zu ihrem Jüdisch-Sein zu bekennen oder weil dies in der religiösen Strömung, der sie sich zugehörig fühlen, traditionell so gehandhabt wird. Anders als in orthodoxen jüdischen Kreisen dürfen in reformorientierten Gemeinden Kippot – das ist die Mehrzahl von Kippa – nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen getragen werden.

Die jüdische Zeitrechnung beginnt 3.760 Jahre vor der christlichen, nämlich mit dem angenommenen Zeitpunkt der Erschaffung der Welt. Die Einteilung der Monate richtet sich nach dem Mondzyklus, das Jahr wird nach der Sonne berechnet. Der Monat beginnt also mit dem Neumond.

Die Monate des jüdischen Kalenders sind Tischri, Marcheschwan, Kislew, Tewet, Schewat, Adar, Nissan, Ijar, Siwan, Tammus, Aw, Elul. Das jüdische Jahr beginnt im Herbst mit Tischri (September/Oktober). Nach festem Rythmus werden Schaltmonate eingefügt, um die Abweichung der Tage eines Jahres, die sich aus dem Mondzyklus ergeben, mit dem Sonnenjahr auszugleichen.

Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahr fällt nach dem gregorianischen Kalender im Jahr 2017 z. B. auf den
20. September, dann beginnt das jüdische Jahr 5778. Der Tag beginnt jeweils mit dem Sonnenuntergang und hat 24 Stunden.

Der Begriff »koscher« wird meist in Zusammenhang mit den jüdischen Speisegesetzen verwendet, welche auch »Kaschrut« heißen. »Koscher« bezeichnet dabei jene Lebensmittel, die erlaubt, »trefe« jene, die verboten sind.

Ein wichtiger Aspekt der Kaschrut ist die Trennung von Fleisch und Milch und zwar sowohl beim Essen als auch bei der Lagerung und der Zubereitung.

Nur bestimmte Tiere sind zum Verzehr vorgesehen. Tiere, die verzehrt werden dürfen, müssen zudem nach bestimmten Vorgaben geschächtet werden.

Mehr zum Thema Kaschrut auf unserer Website.