Genug wiedergutgemacht? Fragen nach sechs Jahrzehnten

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Inwiefern betrifft die Verantwortung für NS-Verbrechen die deutsche Gesellschaft noch heute? Warum erwarten wir überhaupt, dass Kollektive von Nachfahren Verantwortung für Untaten ihrer Vorfahren übernehmen? Und wenn sie dies tun sollten, gibt es einen Abschluss, nicht im Sinne des Todes der Opfer, sondern einen, der moralisch und rechtlich gerechtfertigt werden kann? Und wenn ja, wie sähe der aus?

Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes »Globalisierung der Wiedergutmachung. Politik, Moral, Moralpolitik« (Hg. José Brunner, Constantin Goschler und Norbert Frei) setzen sich drei Fachleute mit diesen und anderen Fragen auseinander, die sich nach sechs Jahrzehnten Wiedergutmachungsleistungen an NS-Verfolgte stellen.

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Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Buchvorstellung:
Norbert Frei (Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller Universität, Jena)

Es diskutieren:
José Brunner (Rechtswissenschaftler an der Universität Tel Aviv)
Petra Bahr (Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschland)
Lutz Niethammer (Historiker, Emeritus, Friedrich-Schiller Universität, Jena)

Moderation: Constantin Goschler (Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität, Bochum)
Begrüßung: Cilly Kugelmann (Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin)

Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    21. Oktober 2013, 19 Uhr

  • Wo
    Altbau EG, Auditorium

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Veranstaltungskalender

Auf einen Blick ...

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