Jom Kippur

Jom Kippur

An Jom Kippur, neun Tage nach Rosch ha-Schana, endet die Gedenk- und Bußzeit, die das jüdische Neujahrsfest eröffnet hat. An diesem Tag trägt Gott sein Urteil über die Menschen in das »Buch des Lebens« ein, das nach dieser Bewährung geschlossen und versiegelt wird.

Jom Kippur ist ein Tag ernsthafter Einkehr. Man konzentriert sich auf den Gottesdienst, fastet und lässt die Arbeit ruhen. Viele Jüd*innen, fromme und weniger fromme, verbringen diesen Tag in der Synagoge. Jom Kippur, der Versöhnungstag, ist der höchste aller Festtage, der mit dem Blasen des Schofars, einem urtümlichen Instrument, endet.

So klingt ein Schofar

gebogenes Horn mit geschnitzten Buchstaben

Schofar aus dem 19. Jahrhundert; Ankauf mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie