statisches Bild der interaktiven Figur »Changeling«
Foto: zwei Frauen ertasten den Schriftzug »Shanghai« an einer Wand
Beim Ertasten der »Achse des Exils«

Geschichte fühlen und hören

Eine multisensorische Architekturführung für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler

Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. „Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar“, sagt Jonas Hauer, der Guide für Blindenführungen. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.

Nähere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier!

Wann

23. Mai 2014, 16 Uhr und Termine nach Absprache

Klassenstufe

ab Klasse 5

Teilnehmerzahl

max. 10 Personen

Dauer

1,5 Stunden

Preis

3 Euro zzgl. Eintritt, für Schulklassen: 30 Euro (inkl. Eintritt)

Empfehlung

Die Führung wird auch für Erwachsene angeboten.

Kontakt

Bildungsabteilung
Tel.: +49 (0)30 259 93 305
Fax: +49 (0)30 259 93 412
E-Mail: gruppen[at]jmberlin.de


... und was gibt's noch?

Ausstellungsfoto: Glaskasten mit Gegenständen

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