statisches Bild der interaktiven Figur »Changeling«
Dauerausstellung, Segment 5, Moses Mendelssohn
Foto aus der Ausstellung mit Porträts und Exponaten, Segment: Moses Mendelssohn
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Moses Mendelssohn oder Nathan der Weise?

Führung zur jüdischen Aufklärung

Moses Mendelssohn war der Sohn eines armen und frommen Tora-Schreibers aus Dessau. Im Alter von 14 Jahren folgte er 1743 seinem Lehrer in die preußische Residenzstadt Berlin, um dort seine Studien fortzusetzen.

Wie kein anderer Jude vor ihm prägte Moses Mendelssohn die moderne Kultur seiner Zeit. So sprach er sich den Juden gegenüber für das Erlernen der deutschen Sprache aus und plädierte in seinen Schriften für die Trennung von Kirche und Staat. Programmatisch trat er dafür ein, dass ein Leben nach dem jüdischen Religionsgesetz durchaus mit der Kultur und den Konventionen von säkularen Gesellschaften in Einklang gebracht werden kann.

Manch ein Zeitgenosse wünschte sich den weitsichtigen Rat des Menschenfreundes Mendelssohn, wie dies auch seine Freundschaft zu Gotthold Ephraim Lessing spiegelt. Er hat Moses Mendelssohn mit »Nathan der Weise« ein literarisches Denkmal gesetzt.

Mendelssohns Leben und Werk stehen ebenso wie seine Schüler und die Folgen der jüdischen Aufklärung im Mittelpunkt dieser Führung.

Wo

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin

Klassenstufe

8. bis 13. Klasse

Schultyp

Realschule und Gymnasium

Teilnehmerzahl

max. 15 Personen

Dauer

1 Stunde

Preis

30 Euro (inkl. Eintritt)

Buchung

Anmeldung erforderlich

Methode

Führung

Hinweis

Nach Terminabsprache kann ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt

Bildungsabteilung
Tel.: +49 (0)30 259 93 305
Fax: +49 (0)30 259 93 412
E-Mail: gruppen[at]jmberlin.de


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