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Ivrit

Weil Althebräisch sich ungefähr im 2. Jahrhundert von einer gesprochenen Alltagssprache zu einer Sakralsprache entwickelt hatte, die vor allem dem Verständnis religiöser Texte diente, wurde die hebräische Sprache im 19. Jahrhundert vom Schriftsteller Eliezer Ben-Jehuda neu belebt. Er verfasste ein modernes hebräisches Wörterbuch und schuf damit die Grundlage für das moderne Ivrit.

Ben-Jehuda lebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Russischen Reich, nahe der Stadt Wilna. Er interessierte sich für die Haskala, die jüdische Aufklärung, bei der es um die bürgerlichen Rechte für Juden und auch eine Veränderung der religiösen Lehre ging.

1878 ging Ben-Jehuda zum Studieren nach Paris. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel, in denen er zur Einwanderung nach Palästina aufrief, und unterstützte den Zionismus, der sich für einen unabhängigen jüdischen Staat einsetzte. Hierfür wollte Ben-Jehuda das Hebräische als Sprache wieder beleben, denn die religiöse Sprache hatte für viele alltägliche Dinge keine Begriffe.

Ivrit wird heute von etwa 5 Millionen Menschen gesprochen, vor allem in Israel, wo es neben Arabisch die Amtssprache ist. Ivrit wird von rechts nach links geschrieben.

Deutscher Text
Mein Hut, der hat drei Ecken ...
Hebräischer Text
... drei Ecken hat mein Hut ...
Aussprache des hebräischen Textes in lateinischen Buchstaben
... und hätt' er nicht drei Ecken, dann wär' das nicht mein Hut.
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