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Latkes sind ein Gericht, das traditionell an Chanukka, dem jüdischen Lichterfest gegessen wird. Sie bestehen aus geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln, die in Öl gebraten werden - also das, was man auch als Kartoffelpuffer, Reibekuchen oder Reibeplätzchen kennt. Zu Latkes kann man Sauerrahm und Apfelmus essen.
Wenn du selber Latkes backen möchtest, brauchtst du:
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Mehl
Salz, Pfeffer
Öl zum Ausbacken
Kartoffeln und die Zwiebel reiben, mit den Eiern und und dem Mehl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Latkes von beiden Seiten goldgelb ausbacken.
Im Untergeschoss des Jüdischen Museums Berlin befindet sich das Rafael Roth Learning Center. Dort kann man sich an fast 20 Computerstationen mit deutsch-jüdischer Geschichte und jüdischer Religion beschäftigen. Es gibt kleinere Stationen mit Kopfhörern, an denen man allein oder zu zweit sitzen kann, und größere mit Lautsprechern, an denen mehrere Leute Platz finden.
Das Team des Jüdischen Museums Berlin hat hier verschiedene Themen zu multimedialen Geschichten aufbereitet, die die Ausstellungen des Museums ergänzen. Hier kann man nachschlagen, wenn man Fragen hat, oder man kann sich einige Objekte genauer anschauen. Es gibt umfangreiche multimediale Geschichten, die z.B. aus dem Leben bekannter oder weniger bekannter Persönlichkeiten erzählen oder bestimmte Themen wie religiöse Feste oder die Revolution von 1848 in Europa vorstellen.
Sansanvis Park, ein Computerspiel für Kinder bis 12 Jahre, kann man ebenfalls im Learning Center finden. In einem Park besucht man mit Ilana, Benny, Cem oder Anna verschiedene Stationen, kann Musik hören, eine Mahlzeit zusammenstellen, mehr über das Jüdische Museum Berlin erfahren oder Ilanas Familiengeschichte anhören.
Im Website-Bereich »Museum vor Ort« wird das Rafael Roth Learning Center mit all seinen Inhalten ausführlich vorgestellt.

Daniel Libeskind ist der Architekt des Jüdischen Museums Berlin. Ein Teil des Museums besteht aus dem historischen Kollegienhaus aus dem 18. Jahrhundert, das lange als Gericht genutzt wurde und in dem seit den 1960er Jahren das Berlin Museum untergebracht war. Der graue, vieleckige Neubau daneben wurde von Daniel Libeskind 1989 geplant. Seit 1999 ist das Gebäude für Besucher zugänglich, allerdings zunächst noch ohne eine Ausstellung.
Libeskind wurde am 12.05.1946 in Lozdz in Polen geboren. 1957 emigrierte die Familie Libeskind nach Israel, 1960 in die USA. Nach dem Studium der Musik in Israel und New York widmet sich Libeskind der Architektur.
Obwohl viele seiner Architekturentwürfe bei Wettbewerben sehr erfolgreich waren, war das Jüdische Museum Berlin das erste seiner Projekte, das realisiert wurde. Libeskind hat außerdem auch Opern inszeniert.
Neben dem Jüdischen Museum Berlin wurden inzwischen auch noch viele andere Museen nach den Entwürfen von Daniel Libeskind gebaut: ein Museum in Osnabrück, das dem Maler Felix Nussbaum gewidmet ist, den Erweiterungsbau für ein Kunstmuseum in Denver in den USA und das Imperial War Museum in Manchester. Außerdem gewann Daniel Libeskind im Jahr 2003 die Ausschreibung für die Neubebauung des Ground Zero in New York.
Libeskind lehrte an verschiedenen internationalen Universitäten (Berlin, Graz, Karlsruhe, London, Lüneburg, St. Gallen, Yale, Zürich) und er hatte großen Einfluss auf das Verständnis der Funktion von Architektur. Für sein Werk hat er zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Daniel Libeskind lebt in New York.
Im Learning Center des Jüdischen Museums Berlin gibt es eine Geschichte über Daniel Libeskind, die im Website-Bereich »Museum vor Ort« vorgestellt wird. Wer sich für die Überlegungen interessiert, die Daniel Libeskind bei der Entwicklung der Architektur des Jüdischen Museums Berlin angestellt hat und welchen Niederschlag diese Überlegungen im Libeskind-Bau gefunden haben, kann sich im Website-Bereich »Museum vor Ort« eingehender informieren.
