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Rosch ha-Schana

Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest. Es markiert nach mündlicher Überlieferung den Tag, an dem die Erschaffung der Welt abgeschlossen war; übersetzt heißen die Worte »Kopf des Jahres«. Das herbstliche Fest wird fröhlich, aber anders als Silvester, auch nachdenklich und kritisch begangen:

An diesem Tag, auch »Tag des Gerichts« genannt, blicken praktizierende Juden auf das vergangene Jahr zurück, kehren in sich ein, beten und tun zehn Tage lang Buße für ihr Fehlverhalten – bis zum Feiertag Jom Kippur. Die Vorfreude auf das neue Jahr hat an Rosch ha-Schana jedoch auch ihren festen Platz: Feierlich wird in das Horn eines Widders, das Schofar, geblasen, man tunkt Äpfel in Honig und wünscht sich und seinen Lieben ein »süßes« neues Jahr.

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So klingt ein Schofar

Historische Postkarten zu Rosch ha-Schana aus der Sammlung des Museums kannst du dir im Online-Schaukasten anschauen

Illustration Frau mit Apfel und Honig auf Tablett
Apfel und Honig sollen ein süßes neues Jahr bringen (Ausschnitt aus Sansanvis Park)
© Jüdisches Museum Berlin, Illustration: Gesine Grotrian-Steinweg
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