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Synagoge

Als Synagoge wird der religiöse Treffpunkt im Judentum, also der Ort für Gottesdienst und Versammlungen, bezeichnet.

Synagoge kommt von dem griechischen Wort synago. Das bedeutet: sich versammeln. Im Hebräischen wird der Ort aber Beth knesset genannt (Haus der Versammlung), im Jiddischen Schul, Synagoge ist daher eigentlich eher ein Fremdwort.

Neben dem Gottesdienst und den Veranstaltungen oder Versammlungen der Gemeinde ist die Synagoge oft auch ein gemeinschaftliches Lehrhaus. Es gibt Räume für Unterricht, z.B. Erwachsenenbildung oder Hebräisch für Kinder.

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Sukkot

Sukkot ist ein fröhliches, optimistisches Fest, das sieben Tage lang gefeiert wird. In der Exodusgeschichte im III. Buch Mose schreibt Gott seinem Volk den Aufenthalt in Laubhütten vor: »Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen, […] damit künftige Generationen erfahren, dass ich die Kinder Israel habe in Hütten wohnen lassen, als ich sie aus Ägypten herausführte.« Viele Juden errichten zu Sukkot deshalb eine Laubhütte unter freiem Himmel, in der getrunken, gegessen und manchmal auch geschlafen wird.

Die Laubhütten erinnern an die Zelte, in denen die Israeliten während ihrer vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste lebten. Sie gehen womöglich auch auf die Behausungen der Arbeiter zurück, die im Herbst bei der Weinernte halfen. Denn Sukkot ist auch ein Erntedankfest, das einst als Wallfahrt zum Tempel mit Ernteopfern begangen wurde.

Historische Postkarten zu Sukkot aus der Sammlung des Museums kannst du dir im Online-Schaukasten anschauen

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