statisches Bild der interaktiven Figur »Changeling«
Collage von 17 Portraits

Teilnahme an »on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule«

Teilnahmebedingungen

Bewerben können sich alle weiterführenden Schulen im Rahmen der Tourwochen durch das jeweilige Bundesland. Für die Schulen fallen keine Kosten an.

Wie kann sich meine Schule für »on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule« bewerben?

Bitte füllen Sie das Online-Bewerbungsformular aus oder nutzen das Bewerbungsformular als PDF zum Download und schicken es uns per Post oder Fax. Unter den eingesandten Bewerbungen losen wir fünf Schulen aus. Diese werden in der Woche nach dem Einsendeschluss von uns kontaktiert und auf der Aktuelles-Seite von on.tour veröffentlicht. Wenn Sie keine Nachricht erhalten, wurde ihre Schule leider nicht gelost.

Was sind die Programmpunkte von »on.tour - Das Jüdische Museum Berlin macht Schule«?

Ein Schultag mit on.tour setzt sich aus zwei parallel stattfindenden Programmpunkten zusammen:

Organisatorische Fragen

Die mobile Ausstellung wird von drei Referenten betreut. Sie findet bei gutem Wetter auf dem Schulhof und bei schlechtem Wetter im Schulgebäude statt. Mit dem on.tour-Minibus fahren wir direkt auf den Schulhof und bauen dort vor dem Fahrzeug die Ausstellungsfläche auf. Wir benötigen dafür eine geeignete Fläche von insgesamt ca. 6 x 9 Meter. Sollte die Ausstellung innerhalb des Schulgebäudes aufgebaut werden, beträgt die Fläche dort ohne Fahrzeug ca. 6 x 6 Meter optimalerweise an einem für alle Schülerinnen und Schüler gut zugänglichen Ort. So können sich in der Pause alle die Ausstellung ansehen.

Pro Schulbesuch können drei Führungen mit jeweils einer Schulklasse (max. 30 Schülerinnen und Schülern) stattfinden. Bitte wählen Sie je eine geeignete Klasse für die 1./2, 3./4. und 5./6. Unterrichtsstunde aus und benennen einn Ansprechpartner.

Parallel dazu kann der Workshop mit zwei Klassen (max. 30 Schülerinnen und Schüler) stattfinden. Bitte wählen Sie je eine geeignete Klasse für die 1. bis 3. und für die 4. bis 6. Unterrichtsstunde aus und benennen das gewünschte Thema und einen Ansprechpartner.

Wir bringen alle Materialien mit, es sind keine weiteren Hilfsmittel erforderlich.

Die mobile Ausstellung

Die mobile Ausstellung eignet sich für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen von weiterführenden Schulen. Bei gutem Wetter wird sie auf dem Schulhof aufgebaut, bei schlechtem Wetter an einem zentralen Ort im Schulgebäude. Die fünf roten Würfel enthalten ausgewählte Objekte aus dem Museum und zeigen neben Exponaten zu jüdischer Religion und Zeugnissen der Verfolgung auch alltägliche Gegenstände. Viele davon haben einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen. Alltagsgegenstände und religiöse Objekte geben Auskunft darüber, wie Religion und tägliches Leben miteinander verflochten sind. Exemplarisch werden jüdische Feste wie etwa das Pessachfest oder der jüdische Feiertag Schabbat dargestellt. Die Geschichten der Firma Julius Fromm oder des süddeutschen Landjuden Löb Strauss bieten einen historischen und biographischen Zugang.

Die Schüler können auf den Würfeln sitzen, sie drehen und wenden, die Ausstellung erkunden und sich anhand von kurzen Texten, Inhalte selbstständig erschließen. Im Umgang mit Exponaten (Hands-on-Objekte) und Biographien erhalten sie auf eindrückliche und abwechslungsreiche Weise Einblick in deutsch-jüdische Geschichte, jüdische Religion und Kultur. Nach der Erkundungsphase präsentieren sich die Schüler das Erarbeitete gegenseitig. Das on.tour-Team begleitet sie dabei, erzählt Wissenswertes zu den Objekten, beantwortet Fragen rund um das Thema und moderiert die Präsentation.

»So einfach war das«
Workshop zu jüdischer Kindheit und Jugend nach 1945

Im Zentrum des Workshops steht die Beschäftigung mit jüdischer Kindheit und Jugend nach 1945 in Deutschland. Dazu stellte das Museum bekannten und unbekannten, gläubigen und weniger gläubigen Jüdinnen und Juden verschiedener Generationen die Frage: »Wie war das eigentlich - nach 1945 als Jüdin oder Jude in Deutschland aufzuwachsen?«. Sie wurden gebeten, ein Foto einzusenden und eine für sie prägende Geschichte zu erzählen. In den Audiobeiträgen werden unterschiedliche Erfahrungen deutlich: Gefühle der Fremdheit und der Zugehörigkeit, kleine Fluchten aus dem Alltag, Träume und Hoffnungen. So berichtet beispielsweise die junge Musikerin Ekaterina Kaufmann, die mit ihrer Familie 1990 aus St. Petersburg nach Deutschland kam, von den antisemitischen Anfeindungen in Russland und dem Neubeginn in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit iPads können die Schüler ausgewählte Kindheits- und Jugenderzählungen über Kopfhörer anhören. Anhand der biografischen Quellen in Form von Kindheits- oder Jugendfotos sowie Interviews setzen sie sich mit jüdischen Biografien auseinander und präsentieren ihre Gruppenergebnisse vor der Klasse. In der anschließenden Diskussion tauschen sie sich über die Biografien und ihre persönlichen Erfahrungen aus.

»Meine Seite(n)«
Workshop zum Thema Identität, Herkunft, Glaube und Heimat

In interaktiven Fotoalben auf iPads stellen sich sechs jüdische Jugendliche bzw. junge Erwachsene aus Deutschland vor. Persönliche Video-Interviews geben einen Einblick in ihr Leben sowie in ihren Alltag. Gleichzeitig zeigen sie die kulturelle Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland heute. Der Workshop widmet sich in diesem Zusammenhang den Themen Identität, Herkunft, Glaube und Heimat. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, sich selbst in Beziehung zu dem Gehörten und Gesehenen zu setzen und sich konkrete Fragen zu stellen: Wie prägt mich die Geschichte meiner Familie? – Woran glaube ich? – Was glauben eigentlich andere? – Wo gehöre ich dazu? - Was bedeutet Heimat für mich?

PDF-Download

on.tour-Broschüre (1,4 MB)

Kontakt

Katja Oelschläger
Tel.: +49 (0)30 259 93 315
Fax: +49 (0)30 259 93 328
E-Mail: ontour[at]jmberlin.de

Postanschrift

Jüdisches Museum Berlin
on.tour
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin

Objekte zum Anfassen: Fanschal, Kippot, Menora
Referent im Dialog mit zwei Schülern
Fotos aus dem Workshop So einfach war das

... und was gibt's noch?

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Foto: Teile der mobilen Ausstellung

Warum besucht das Jüdische Museum Berlin Schulen vor Ort?

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Foto einer Gruppe von Schülern, einige melden sich

on.tour - Wie 2007 alles anfing ...

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on.tour: Partner und Unterstützer des mobilen Museums

Wir danken unseren Partnern und Unterstützern, ohne deren großzügige Unterstüzung des Projekt »on.tour - Das JMB macht Schule« nicht möglich wäre!

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