statisches Bild der interaktiven Figur »Changeling«
Foto von einem Sammelsurium: mechanischer Wecker, bemaltes Ei, Muschel, Steine, Nippes
© Jüdisches Museum Berlin

»Vielfalt in Schulen« geht in die Zielgerade

Aktuelle Aktivitäten

Nun liegen die beiden vorgesehenen Schuljahre im Projekt »Vielfalt in Schulen« hinter uns und im Herbst geht es gleich weiter: Erfahrungen, Ergebnisse und offene Fragen aus dem Partnerschaftsprojekt präsentieren wir auf der Fachtagung »Schule und Museum in der Migrationsgesellschaft« am 13. und 14. Oktober 2014 der interessierten Öffentlichkeit.

Langfristige Bildungspartnerschaften

Zwei unserer Partnerschulen haben sich für eine langfristige Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin entschieden: Die B.-Traven-Oberschule (Spandau) und die Ernst-Schering-Schule (Wedding) werden weiterhin die Angebote des Museums nutzen: Besondere Konditionen für Museumsbesuche der Schüler_innen, Weiterbildungen für Lehrer_innen und ein Forum für den kollegialen Austausch unter Lehrkräften und anderen an der Schule tätigen Pädagog_innen. Auch die Hermann-Hesse-Schule (Kreuzberg) denkt über die Verlängerung der Zusammenarbeit nach. Für alle drei Schulen war die Teilnahme an dem Projekt »Vielfalt in Schulen« mit dem Jüdischen Museum Berlin, mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, mit den Kooperationspartnern ( Eine Welt der Vielfalt e. V. und Archiv der Jugendkulturen e. V.) und last but not least der Austausch untereinander sehr fruchtbar. Jede Schule ist einen anderen Weg – angepasst an die konkreten Bedürfnisse vor Ort – gegangen, und alle sind einen Schritt weitergekommen, um den guten Umgang mit Vielfalt im Schulprogramm fest zu installieren.

Kleine Fachtage

Die Impulse aus »Vielfalt in Schulen« sollen weitergetragen werden und dazu unterstützt das Projekt die Netzwerkbildung der Schulen im Bezirk. Die Ernst-Schering-Schule hat im Juni 2014 als erste einen »Kleinen Fachtag« veranstaltet, zu dem sie andere Akteur_innen aus dem Bezirk eingeladen hat, die sich im Bereich Vielfalt engagieren. Daraus sind viele Anregungen dafür hervorgegangen, Austausch und Kooperationen einzuleiten und zu stärken, um gemeinsam allen Schüler_innen die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Die B.-Traven-Oberschule und die Hermann-Hesse-Schule werden im Herbst 2014 ihren »Kleinen Fachtag« durchführen. Die Schulen werden dabei im Rahmen der Schulbegleitung durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung unterstützt.

Ergebnisse

Unsere Erfahrungen und Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Schulen und Museen auf dem Weg zur interkulturellen Öffnung werden wir für die interessierte Öffentlichkeit hier auf unseren Webseiten und zum Jahr 2015 in einer Broschüre zusammenstellen. Bis dahin bieten wir mit unserer Fachtagung ein Forum zur Präsentation unserer Aktivitäten und Ergebnisse, als auch der Erfahrungen des Jüdischen Museums Berlin mit seinen anderen Schulkooperationen.

Faltblatt: Reflexionsfragen zur interkulturellen Öffnung von Schulen

Ein erstes Ergebnis möchten wir Ihnen bereits jetzt nahe legen: Unser Faltblatt mit Reflexionsfragen zur interkulturellen Öffnung von Schulen. Sie drucken es am besten als Din A3-Plakat in Bunt oder in Schwarzweiß aus und hängen es über den Schreibtisch.

In einem Schaubild präsentieren wir die wichtigsten Handlungsfelder für eine Schulentwicklung, die sich den guten Umgang mit Vielfalt zum Ziel setzt. Die Prinzipien, die wir dabei erfüllen wollen, sind als Leitgedanken prägnant zusammengefasst. Mit vierzehn Reflexionsfragen wollen wir Impulse dafür geben, mit dem Kollegium über die Situation an der eigenen Schule ins Nachdenken zu kommen und mit konkreten kleinen Schritten Veränderungen einzuleiten. In dem Faltblatt haben wir zentrale Anforderungen an die interkulturelle Öffnung von Schulen zusammengestellt, wie sie zum Einen in der Fachliteratur diskutiert werden. Zum Anderen haben wir Erfahrungen aus unserer zweijährigen Praxis mit den Partnerschulen und dem Austausch mit Lehrer_innen und Pädagog_innen einfließen lassen. Auf Ihre Rückmeldungen sind wir gespannt.

Evaluation

Das Team »Vielfalt in Schulen« im Jüdischen Museum Berlin, bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und bei der Stiftung Mercator erwartet nun mit Spannung den Evaluationsbericht des Instituts für Bildung in der Informationsgesellschaft e. V. und die Empfehlungen des Beirats, der im Oktober 2014 ein letztes Mal zusammenkommen wird.

Glossar:
Wortlogo: Vielfalt in Schulen
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Projektfaltblatt

Kontakt

Rosa Fava
Tel.: +49 (0)30 259 93 464

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»Vielfalt in Schulen« ist ein Projekt des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), gefördert durch die Stiftung Mercator.


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»Vielfalt in Schulen« – allgemeine Informationen zum Projekt

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Mann mit Mikrofon

Schule und Museum in der Migrations-
gesellschaft. Fachtagung für Lehrer_innen

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Collage aus drei Wortmarken

»Vielfalt in Schulen« – Partner im Projekt

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Wortlogo des Projekts »Vielfalt in Schulen«

»Vielfalt in Schulen« – Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten

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Frau erklärend gestikulierend

Lehrerfortbildungsreihe »Klischees reflektieren, Individuen stärken«

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handschriftliche Notiz: Erwartungen

Schulbegleitung und Beratung im Projekt »Vielfalt in Schulen«

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