
- Lydia Rabinowitsch-Kempner, Grete Heymann-Loebenstein, Emil Rathenau, Max Reinhardt, Magnus Hirschfeld (v.l.n.r.)
© für L. Rabinowitsch-Kempner, M. Reinhardt und M. Hirschfeld: ullstein bild, Berlin
für E. Rathenau: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin
für G. Heymann-Loebenstein: Jüdisches Museum Berlin
Workshop: Aufbruch in die Moderne
Am Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte ein neues Tempo das Leben der Menschen in Deutschland. Wissenschaftliche und technische Erfindungen, kulturelle Entwicklungen und ein verändertes Kommunikationsbedürfnis markieren den Beginn eines neuen Zeitalters.
Berlin wuchs zu einer europäischen Metropole heran und entfaltete eine ungeheure Anziehungskraft, insbesondere für Juden, die sich hier bessere Lebensbedingungen erhofften. Als Kaufleute und Unternehmer, Wissenschaftler und Künstler wurden Juden zu Wegbereitern moderner Entwicklungen.
In dem Workshop erarbeiten Schülerinnen und Schüler anhand von Dokumenten und Gegenständen aus Beruf und Alltag Lebensentwürfe von verschiedenen jüdischen Persönlichkeiten aus Kunst, Theater, Naturwissenschaften, Unternehmertum und Journalismus. Thema ist das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Anerkennung auf der einen und der Erfahrung von Diskriminierung und Verleumdung auf der anderen Seite. Die Möglichkeiten und Grenzen von Darstellungsweisen im Museum sind dabei ebenfalls Thema.
Wo
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14
10969 Berlin
Klassenstufe
9. bis 13. Klasse
Schultyp
Realschule und Gymnasium
Teilnehmerzahl
max. 18 Personen
Dauer
2 Stunden
Preis
3 Euro (inkl. Eintritt) pro Person
Buchung
Anmeldung erforderlich
Methode
Führung mit Gruppenarbeit
