
- Im Betriebskindergarten von Taschkent Kabel, Usbekistan 1971
© Julia Giwerzew
Workshop: Und in Deutschland nennt man uns »die Russen«
Die Erfahrungen jüdischer Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion
In der ehemaligen Sowjetunion wurde im Pass unter der Rubrik »Nationalität« vermerkt, ob jemand jüdisch war. Das machte es leicht, jüdische Bürger zu benachteiligen und auszugrenzen. Antisemitische Diskriminierungen waren auch ein häufig genannter Grund, warum hunderttausende von Juden nach der Öffnung des ‚Eisernen Vorhangs’ 1989/1990 auswanderten. Über 200.000 von ihnen kamen nach Deutschland, wo man sie nun oft »die Russen« nennt…
Warum haben sie sich für Deutschland entschieden? Wie ist es ihnen als Einwanderer ergangen? In Gruppenarbeit und im Gespräch mit Zeitzeugen erfahren die Schüler Überraschendes und Wissenswertes über jüdisches Leben in der damaligen Sowjetunion und in Deutschland heute. Zudem lernen sie Perspektiven und Lebenssituationen von Migranten kennen und wie diese die deutsche Gesellschaft erleben.
Klassenstufe
ab Klasse 10, Auszubildende, Studenten
Schultyp
Realschule und Gymnasium
Teilnehmerzahl
max. 20 Personen
Dauer
5 Stunden (mit Pause)
Preis
5 Euro (inkl. Eintritt)
PDF-Download
Begleitprogramm zu »Berlin Transit«
Kontakt
Nadja Rentzsch
Tel.: +49 (0)30 259 93 437
E-Mail: n.rentzsch[at]jmberlin.de
