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Öffentliche Führungen


Diese Führungen finden regelmäßig statt. Einzelne Besucher können, müssen sich aber nicht vorher anmelden. Gesellen Sie sich doch einfach zu uns, wann immer Sie möchten!

Juli, August und September 2014
samstags

11:00  Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
15:00  Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum

sonntags

11:00  Jüdisches Leben, jüdische Traditionen
14:00  Die Erschaffung der Welt. Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection (bis 3. August)
15:00  Aufbruch in die Moderne - Vom Kaiserreich in die Weimarer Republik (im Juli)
15:00  Lieblingsstücke aus der Sammlung (im August)
15:00  Judentum - Christentum - Islam: ein kulturhistorischer Vergleich (im September)

Nähere Informationen zu den Führungen finden Sie unter diesem Link.

Guide und Kinder bei einer Kinderführung im Museum
Neue Sonntagsführungen
Jeden Sonntag im September, 15 Uhr
Judentum – Christentum - Islam: ein kulturhistorischer Vergleich

»Der Herr unser Gott, der Herr ist Einer!« Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben viele Berührungspunkte: Schriftkultur, Wissenschaft, Handel und Rechensysteme zeugen von jahrhundertelangen Beziehungen und gegenseitigen Einflüssen. Vor diesem Hintergrund stellt die Führung aktuelle Bezüge her: Wie werden Synagogen und Moscheen im öffentlichen Raum wahrgenommen? Welchen Stellenwert haben Judentum und Islam in christlich geprägten Gesellschaften? Die Führung stellt nicht zuletzt die Frage nach dem Selbstverständnis religiöser Minderheiten im heutigen Deutschland.

29. August 2014
Geschichte fühlen und hören
Eine multisensorische Architekturführung für Menschen mit Seheinschränkungen

Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der Guide für Blindenführungen. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.

Für alle öffentlichen Führungen gilt, (wenn nicht anders angekündigt)

Dauer

ca. 1 Stunde

Treffpunkt

Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer

Preis

3 Euro pro Person zzgl. Eintritt

Information und Anmeldung

Tel.: +49 (0)30 259 93 305 oder
gruppen[at]jmberlin.de

Wann: 16 Uhr
Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt, für Schulklassen 30 Euro (inkl. Eintritt)
Buchung: Tel. +49 (0)30 259 93 305 oder gruppen[at]jmberlin.de

Architekturführungen für Menschen mit Seheinschränkung können auch individuell für Schulklassen (ab 5. Klasse) und Erwachsenen-Gruppen gebucht werden (Termine nach Absprache).

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