»Fürst der Wissenschaft«
Der Mediziner Paul Ehrlich erhält eine neue Vitrine

Vitrine zu Paul Ehrlich, Berlin, 2012
© Foto: Gelia Eisert

Paul Ehrlich bei einem »Handversuch«, Frankfurt a. M., 1910-1915
Seine Begeisterung für seine Färbeversuche brachte ihm schon während des Studiums das Prädikat »Ehrlich färbt am längsten« ein.
© Rockefeller University Archives, New York

Paul Ehrlich und seine Sekretärin Martha Marquart in seinem Büro, Frankfurt a. M., ca. 1910
Paul Ehrlichs vielseitiges Forschungsinteresse zeigte sich auch in seinem überquellenden Büro.
© Rockefeller University Archives, New York

Königliches Institut für Experimentelle Therapie mit Georg-Speyer-Haus, Frankfurt a.M., 1922
Neben dem Königlichen Institut für Experimentelle Therapie wurde das Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus (rechts) angebaut. Hier befand sich Paul Ehrlichs Wirkungsstätte. © Georg-Speyer-Haus, Frankfurt a.M.

Mikroskop und Farbfläschchen aus dem Besitz des Paul-Ehrlich-Instituts, Langen, Hessen, 1890-1915
Dieses Mikroskop und die Glasfläschen mit Farbpulver benutzte Paul Ehrlich bei seinen Forschungen.
© Foto: Gelia Eisert

Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Hessen, 2005
Paul Ehrlichs Erbe wirkt bis heute: Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel in Langen trägt seinen Namen und ist aus seinem ersten Institut hervorgegangen. © Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Hessen
Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Hessen, 2005
Paul Ehrlichs Erbe wirkt bis heute: Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel in Langen trägt seinen Namen und ist aus seinem ersten Institut hervorgegangen. © Paul-Ehrlich-Institut, Langen, Hessen
Die Liste der Forschungsverdienste des Mediziners Paul Ehrlich (1854-1915) ist lang und vielseitig: Er entdeckte ein Heilmittel gegen Syphilis, begründete die Krebsforschung und legte mit seiner Seitenkettentheorie den Grundstein für das Verständnis der Reaktionen des Immunsystems. Für seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Immunitätsforschung erhielt Paul Ehrlich 1908 den Nobelpreis für Medizin.
Angefangen hatte alles mit seiner Faszination für Farben: Paul Ehrlich entwickelte Verfahren, die es ermöglichten, mit Farbstoffen Krankheitserreger und deren Verteilung im Blut nachzuweisen. Mit dieser Grundlagenforschung schuf er die Voraussetzung zur Diagnose und Therapie vieler Krankheiten.
Lesen Sie in unserem Blog, wie einige Exponate zu Paul Ehrlich ihren Weg in die Vitrine fanden.