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Jakob Steinhardt

Kabinettausstellung im Rafael Roth Learning Center des Jüdischen Museums Berlin


Jakob Steinhardt, Jakob und Esau, 1950, Holzschnitt, 32,8 x 47,4 cm, © Jüdisches Museum Berlin, Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Jakob Steinhardt, Jakob und Esau, 1950, Holzschnitt, 32,8 x 47,4 cm
© Jüdisches Museum Berlin, Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Der 1887 in der Posener Provinzstadt Zerków geborene Maler und Grafiker Jakob Steinhardt (1887-1968) zählt zu den bedeutendsten deutsch-jüdischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit seinen vom Frühexpressionismus beeinflussten Arbeiten kann er bereits vor dem Ersten Weltkrieg den künstlerischen Durchbruch erzielen. Zwei Jahrzehnte später flieht er mit Frau und Tochter unmittelbar nach der Machtübernahme durch Hitler aus Berlin in das britisch verwaltete Palästina. Als international erfolgreicher Künstler avanciert er dort zu einem einflussreichen Lehrer.

Holzschnitt von Straßenszene

Sabbat im Städtchen, 1923, Holzschnitt aquarellisiert, 48,3 x 56 cm
© Jüdisches Museum Berlin, Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Das Jüdische Museum besitzt die weltweit größte zusammenhängende Steinhardt-Sammlung. Ihr Kern, der umfangreiche schriftliche Nachlass und zahlreiche grafische Arbeiten, ist eine Schenkung der Tochter des Künstlers, Josefa Bar-On Steinhardt. Darüber hinaus erwarb das Museum im Laufe der Jahre mehrere Gemälde und einige hundert Blatt Druckgrafiken sowie vom Künstler illustrierte Bücher.

Wann

24. September 2003 - 31. Januar 2004

Wo

Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau, Rafael Roth Learning Center

Anlässlich des 80sten Geburtstags von Josefa Bar-On Steinhardt zeigt das Jüdische Museum in den Vitrinen des Rafael Roth Learning Centers bis Ende Januar 2004 ausgewählte Arbeiten und Dokumente aus seinen Beständen.

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