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»Gute Deutsche und gute Juden«

Jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg


Max Haller (1892-1960) in Marine-Uniform der U-Boot-Flotte mit angesteckten Orden, 1917, Schwarzweiß-Fotografie

Max Haller (1892-1960) in Marine-Uniform der U-Boot-Flotte mit angesteckten Orden, 1917, Schwarzweiß-Fotografie
© Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von I. Dinah Haller

Vor 90 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Aus diesem Anlass zeigt das Jüdische Museum Berlin eine Kabinettausstellung über die Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen jüdischer Soldaten. Wie die meisten deutschen Männer, so waren auch die jüdischen Soldaten begeistert für ihr Vaterland in den Kampf gezogen: Endlich sahen sie die Chance gekommen, ihren Patriotismus zu beweisen. Im Zentrum der Ausstellung, die auf reiche persönliche Nachlässe im Museumsarchiv zurückgreift, stehen die vielen Facetten des Kriegsalltags: das Leben an der Front, Kameradschaft und antisemitische Vorurteile, die ständige Bürokratie, Begegnungen mit Ostjuden, die Erfahrung von Verwundung und Tod. Fotos, Postkarten, Kriegstagebücher und persönlichen Gegenstände erzählen Geschichten vom Leben im Krieg.

Wann

1. Oktober 2004 - 1. Juni 2005

Wo

Libeskind-Bau, Rafael Roth Learning Center

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