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»Ich will mir gern die Finger verbrennen«

Der Journalist Theodor Wolff (1868-1943)


Lotte Jacobi, Porträt Theodor Wolff (1868-1943), Berlin ca. 1930

»Theodor Wolff ist einer der vielseitigsten und dabei tiefsten und stilvollsten politischen Journalisten Deutschlands«, bewunderten Zeitgenossen den brillanten Leitartikler und legendären Chefredakteur des Berliner Tageblatts. Aus einem jüdischen Elternhaus stammend, geriet der streitbare Demokrat schon früh ins Visier der Nationalsozialisten, deren Opfer er 1943 wurde.

Die Kabinettausstellung »Ich will mir gern die Finger verbrennen« spannt den Bogen von Theodor Wolffs Kindheit und Familienleben über seine journalistische Karriere und sein politisches Engagement bis hin zu Verfolgung und Exil nach 1933. Sie spiegelt damit auch die politischen Entwicklungen während des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus, deren scharfzüngiger Kommentator und Beobachter Theodor Wolff stets war. Zu sehen sind unter anderem Dokumente, private und berufliche Korrespondenzen, Fotos, Auszüge aus Zeitungen und Zeitschriften, Bücher und andere Gegenstände aus dem Wolffschen Elternhaus.

Wer war Theodor Wolff?

Dauer

2. September 2009 bis 31. Januar 2010

Wo

Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Learning Center,

Eintritt

mit dem Museumsticket

Eine Ausstellung der Stiftung Jüdisches Museum Berlin und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, nach einer Idee von Helga Lieser (Initiative Berliner Zeitungsviertel e. V.) und mit freundlicher Unterstützung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Bernd Sösemann (Freie Universität Berlin).

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