Reisen in die deutsch-jüdische Geschichte
Hier finden Sie eine Inhaltsangabe zu den virtuellen Ausstellungen, die Sie im Rafael Roth Learning Center erwarten. Die einzelnen Geschichten umfassen eine Vielzahl an einzigartigen Dokumenten, Filmen, Fotos und Audios, die Sie in Auszügen lesen, sehen und hören können. Alles weitere erfahren Sie vor Ort!
Albert Einstein
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Befreiung
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Bertha Pappenheim
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Christliche Judenbilder
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Daniel Libeskind
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Der falsche Messias
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Die Revolution von 1848
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Exil in Schanghai
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Gespräche beim Tee
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Heinrich Heine
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Mythen und Legenden ranken sich um Albert Einstein. Er war einer der wichtigsten Naturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, ein weltweiter Medienstar und der bekannteste Jude seiner Zeit. In der Öffentlichkeit wie im Privatleben zeigte er sich als Mensch mit Leidenschaften und Eigenheiten.
Im April 1945 befreite die britische Armee zehntausende Häftlinge im KZ Bergen-Belsen.
Unter den Überlebenden waren Celia Landau und die Schwestern Anita und Renate Lasker. Bevor sie Deutschland verlassen konnten, mussten sie in dem jüdischen
»Displaced-Person-Camp« leben, das in unmittelbarer Nähe zu dem vormaligen
Konzentrationslager eingerichtet wurde.
Bertha Pappenheim (1859-1936) gründete den Jüdischen Frauenbund. Sie setzte sich ihr
Leben lang erfolgreich für die Rechte und Bildung von jüdischen Mädchen und
Frauen ein und kämpfte gegen Prostitution und Mädchenhandel.
Die christlichen Bilder von Juden sind seit dem Mittelalter von falschen
Vorstellungen, Vorurteilen und Ablehnung geprägt. Viele dieser Stereotype haben
sich bis in die Moderne erhalten.
Daniel Libeskind (geb. 1946) ist einer der herausragenden Architekten unserer Zeit. Mit seinem ungewöhnlichen Bau für das Jüdische Museum Berlin setzte er neue Maßstäbe für eine ausdrucksstarke Architektur. Auch seine anderen Entwürfe für Gebäude in der ganzen Welt zeugen von seiner Fähigkeit, mit Bauwerken komplexe Botschaften über Geschichte und Zukunft zu vermitteln.
Schabbtai Zwi (1626–1676) rief sich im 17. Jahrhundert im Osmanischen Reich als Messias
aus. In der jüdischen Welt führte diese Nachricht zu einem noch nie da gewesenen Begeisterungstaumel.
Mit der Revolution 1848 betraten Juden die politische Bühne in Europa. Sieg und Niederlage der Revolution entschieden auch über den Fortgang ihrer Gleichberechtigung. Doch bevor Juden in den Genuss der Errungenschaften der Revolution gelangen, waren sie in zahlreichen Orten von antijüdischen Ausschreitungen betroffen.
Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde Schanghai zu einem der wichtigsten Zufluchtsorte für jüdische Emigranten. Bis 1941 flohen etwa 20 000 vorwiegend deutsch-jüdische Flüchtlinge in die berüchtigte Stadt am Ostchinesischen Meer.
Im Berlin des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche
Salons, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft zu Gesprächen zusammen
kamen. Die Gastgeberinnen waren häufig kluge und belesene Jüdinnen wie
Henriette Herz (1764–1847) und Rahel Varnhagen (1771–1833).
Heinrich Heine war einer der herausragenden Denker und Dichter seiner Zeit. Er beschrieb sich selbst als »in jeder Hinsicht politischen Schriftsteller« und »Trommler« im Kampf um die Emanzipation des Menschen. Sein Werk polarisierte und wurde insbesondere in Preußen massiv zensiert. Nach Ausbruch der französischen Julirevolution emigrierte Heine nach Paris. 