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Reisen in die deutsch-jüdische Geschichte

Hier finden Sie eine Inhaltsangabe zu den virtuellen Ausstellungen, die Sie im Rafael Roth Learning Center erwarten. Die einzelnen Geschichten werden anhand von einer Vielzahl einzigartiger Dokumente, Filme, Fotos und Audios erzählt, die Sie sich in Auszügen zu Gemüte führen können. Alles weitere erfahren Sie vor Ort!


Ländliche jüdische Küche

Die Rezepte der ländlichen jüdischen Küche sind sowohl von den religiösen Speisevorschriften geprägt als auch von den Speisen der christlichen Nachbarn beeinflusst. In dieser Geschichte werden neben der Entwicklung des Landjudentums und dem Alltag der Wanderhändler auch zahlreiche Rezepte aus dem süddeutschen Raum und der Schweiz vorgestellt. (...)

Nesthäkchen

Als Verfasserin der bekannten »Nesthäkchen«-Serie (1913–1925) erfreut sich die Berliner Jugendbuchautorin Else Ury (1877–1943) noch immer großer Beliebtheit. Die Schriftstellerin fühlte sich dem deutschen Bürgertum zugehörig und in der jüdischen Tradition zu Hause. Ihre Anerkennung wurde nach Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft systematisch unterbunden.  Else Ury starb in Auschwitz. (...)

Nivea

Der jüdische Apotheker Oscar Troplowitz (1863-1918) aus Gleiwitz baute die Hamburger Firma Beiersdorf von einem Labor zur Herstellung von medizinischen Pflastern zu einem modernen Pharmazie- und Kosmetikkonzern aus. Dessen Produkte Nivea, Hansaplast oder Tesa werden bis heute weltweit verkauft. (...)

Ostjuden in Deutschland

Zwischen 1880 und 1924 kamen Juden aus Osteuropa nach Deutschland, um Armut und Verfolgung zu entfliehen. Auch wenn sie auf Ablehnung und Vorurteile stießen, gelang vielen Einwanderern der erfolgreiche Aufbau einer neuen Existenz. Stellvertretend für unterschiedliche Emigrantenschicksale stehen die Lebenswege von Chaim Weizmann, Cecylie und Heinrich Bien, Alexander Granach, Joseph Budko, den Familien Friedmann und Goldstein und der Familie Mandelbaum. (...)

Die Revolution von 1848

Mit der Revolution 1848 betraten Juden die politische Bühne in Europa. Sieg und Niederlage der Revolution entschieden auch über den Fortgang ihrer Gleichberechtigung. Doch bevor Juden in den Genuss der Errungenschaften der Revolution gelangen, waren sie in zahlreichen Orten von antijüdischen Ausschreitungen betroffen. (...)

Sehnsucht nach Zion

Die Hoffnung, in das Land Israel zurückzukehren, ist so alt wie das jüdische Exil. Diese Hoffnung findet ihren Ausdruck in Festen, Gebeten und Traditionen des Judentums. Manche Juden verwirklichten ihren Traum von einem Leben im Heiligen Land: Sie reisten nach Palästina oder ließen sich dort nieder. Ihre Eindrücke hielten sie in Reisebeschreibungen und Bildern fest. (...)

Transit nach Amerika (1881-1914)

Osteuropäische Juden reisten zu Hunderttausenden auf vorgeschriebenen Wegen durch Deutschland, um in Hamburg und Bremen die Schiffe nach Amerika zu besteigen. Auf der Flucht vor Armut und Pogromen bot das »Goldene Land«, die Vereinigten Staaten, Hoffnung auf ein besseres Leben. (...)

Überleben mit Musik

Der Berliner Jazzgitarrist Coco Schumann (geb. 1924) war im Berlin der 1930er und 1940er Jahre vielen Repressionen ausgesetzt, bis er 1943 nach Theresienstadt und 1944 nach Auschwitz deportiert wurde. Die Musik rettete ihm in beiden Lagern das Leben. Bis heute ist er ein erfolgreicher Jazzmusiker. (...)

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