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Daniel Libeskind


Daniel Libeskind (geb. 1946) ist einer der herausragenden Architekten unserer Zeit. Mit seinem ungewöhnlichen Bau für das Jüdische Museum Berlin setzte er neue Maßstäbe. Auch seine anderen Gebäude in der Welt zeugen von seiner Fähigkeit, mit Bauwerken komplexe Botschaften über Geschichte und Zukunft zu vermitteln. Das Jüdische Museum Berlin ist Libeskinds erstes realisiertes Gebäude.

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Daniel Libeskind über das Schicksal seiner Familie nach dem deutschen Einmarsch in Polen 1939. Originalmitschnitt aus der Pressekonferenz zur Ausstellung »Kontrapunkt«, 2003

Ausgangspunkt von Libeskinds architektonischer Konzeption bildet die deutsch-jüdische Geschichte. Als Kind von Holocaust-Überlebenden hat er zu dieser Geschichte eine besondere Beziehung.

Libeskinds gestalterische Formensprache fordert unser Auge, unseren Gleichgewichtssinn heraus. Scharfe Ecken und Kanten, leere Räume und schräge Böden machen den Gang durch das Museum zu einer körperlichen Erfahrung, die alle Sinne reizt und zur Diskussion einlädt.

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Daniel Libeskind über seinen konzeptionellen Ansatz. Ausschnitt aus »Erinnerung zum Leben« von Thomas Hausner und Jochen Kölsch, 2001
© ARTE Deutschland TV GmbH

Bevor Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Neubau des Jüdischen Museums Berlin gewann, hatte er sich vor allem als Architekturtheoretiker einen Namen gemacht. Heute finden sich zahlreiche von ihm entworfene Museen, Universitäten, Konzerthallen und andere Bauten überall in der Welt. Als multidisziplinär arbeitender Künstler und studierter Musiker entwirft er auch Bühnenbilder, Installationen und Musikinstrumente. 2003 gewann Daniel Libeskind die Ausschreibung zum Wiederaufbau des World Trade Centers in New York.

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