Referenten
Kurzbiografien der Referenten bei »Visionen der Zugehörigkeit«
Petra Bahr
Petra Bahr
© Kulturbüro der Evangelischen Kirche Deutschland
Petra Bahr ist Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Pfarrerin. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und Philosophie arbeitete sie als Referentin für Theologie, Recht und Politik an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. in Heidelberg. Sie promovierte an der Universität Basel über Immanuel Kant und lehrte Religionsphilosophie und Ethik an der Universität Frankfurt/Main.
Mehmet Gürcan Daimagüler
Mehmet Gürcan Daimagüler
© privat
Mehmet G. Daimagüler ist Rechtsanwalt und Autor. Er wurde als World Fellow der Yale University, Littauer Fellow der Harvard University und als Young Global Leader in Davos ausgezeichnet. Er war Berater der Boston Consulting Group und ist als Rechtsanwalt und Strategieberater in Berlin tätig. 2011 erschien sein autobiografisches Buch »Kein schönes Land in dieser Zeit: Das Märchen von der gescheiterten Integration«.
Micha Guttmann
Micha Guttmann
© Micha Guttmann
Micha Guttmann ist Rechtsanwalt, Journalist und Mitglied des Parlaments der Jüdischen Gemeinde Berlin. Als Fernsehjournalist arbeitete er beim SFB, RTL und WDR und erhielt für seine journalistische Arbeit den Pressepreis der Deutschen Anwaltschaft. Von 1988 bis 1992 war er Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland. Seit 1998 hat er sich auf Medienberatung und -training spezialisiert.
Stephan Kramer
Stephan Kramer
© Zentralrat der Juden in Deutschland
Stephan Kramer ist Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Direktor des Büros des European Jewish Congress in Berlin sowie Mitglied des Board of Governors im World Jewish Congress, New York. Zuvor war er Referent des verstorbenen Zentralrats-Vorsitzenden Ignatz Bubis. Er studierte Volkswirtschaft und Jura.
Shermin Langhoff
Shermin Langhoff
© Esra Rotthoff
Shermin Langhoff ist Theatermacherin und Künstlerische Leiterin des Ballhaus Naunynstraße. Nachdem sie am Hebbel am Ufer das Format »X-Wohnungen - Migration« und die Festivalreihe »Beyond Belonging« kuratiert hatte, wurde ihr 2008 die Leitung des Ballhaus Naunynstraße übertragen, das sie zu einem Kristallisationspunkt für Künstler und Künstlerinnen migrantischer und postmigrantischer Verortung und weit darüber hinaus entwickelte. Sie ist designierte Intendantin am Berliner Maxim-Gorki-Theater.
Dani Levy
Dani Levy
© Joachim Gern
Dani Levy ist Regisseur und Filmproduzent. 1986 legte er mit »Du mich auch« sein Regiedebüt vor. Seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet: Der Thriller »Meschugge« erhielt u.a. den Bayerischen Filmpreis 1999, die Komödie »Alles auf Zucker!« den Deutschen Filmpreis 2005 in den Kategorien »Bestes Drehbuch«, »Beste Regie« und »Bester Film«. »Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler« wurde auf dem Festival for European Film Smiles in Tschechien mit dem Hauptpreis geehrt.
Nicol Ljubic
Nicol Ljubic
© Gerrit Hahn
Nicol Ljubic ist freier Journalist und Schriftsteller. Er studierte Politikwissenschaften. Seine Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis. Nach »Heimatroman oder wie mein Vater Deutscher wurde« (2006) erschien 2010 sein Roman »Meeresstille«. In diesem Jahr gab er den Band »Schluss mit der Deutschenfeindlichkeit« heraus, in dem 17 deutsche Schriftsteller von ihren Erfahrungen in und mit der Debatte über Heimat, Herkunft und Identität erzählen.
Aiman A. Mazyek
Aiman A. Mazyek
© yunay.de
Aiman A. Mazyek ist Vorstandsvorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD). Dessen Vorstand gehört er seit 2006 als damaliger Generalsekretär an, zuvor war er dessen Pressesprecher. Zudem ist er als freier Publizist und Medienberater tätig und Chefredakteur der Internetpräsenz www.islam.de. Der Träger des Wolfgang-Fichtner-Preises für Toleranz studierte Arabistik in Kairo, Philosophie, Ökonomie und Politische Wissenschaften in Aachen und absolvierte eine Reihe von Islamstudien.
Detlef Pollack
Detlef Pollack
© Exzellenzcluster »Religion und Politik« der Universität Münster
Detlef Pollack ist Professor für Religionssoziologe im Rahmen des Exzellenzclusters Religion und Politik an der Universität Münster. Unter seiner Leitung wurde dort die Studie »Wahrnehmung und Akzeptanz religiöser Vielfalt« durchgeführt. Zuvor war er Professor für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder und Max Weber Chair an der New York University.
Isabel Schayani
Isabel Schayani
© WDR/Annika Fußwinkel
Isabel Schayani ist Journalistin, Redakteurin bei der ARD-Sendung Monitor und ARD-Kommentatorin. Sie studierte Islamwissenschaft, Geschichte und Völkerrecht. Nach ihrem WDR-Volontariat war sie zunächst Redakteurin beim ARD-Morgenmagazin und hat sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen (Cosmo-TV, das migrationspolitische Magazin im WDR) moderiert.
Zafer Senocak
Zafer Senocak
© Körber-Stiftung/David Ausserhofer
Zafer Senocak lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Er studierte Germanistik, Politik und Philosophie und veröffentlichte seit 1979 mehrere Gedichtbände, Erzählungen, Essays und Romane in deutscher und türkischer Sprache. Seine Werke wurden ins Englische, Französische, Italienische, Tschechische, Spanische und Türkische übersetzt. Zu seinen Veröffentlichungen gehören »Atlas des tropischen Deutschland« (1993), »Der Pavillon« (2008) und »Deutschsein: Eine Aufklärungsschrift« (2011).
Mark Terkessidis
Mark Terkessidis
© privat
Mark Terkessidis ist Psychologe und Autor. Er gründete 2001 mit Tom Holert das Institute for Studies in Visual Culture. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören »Psychologie des Rassismus« (1998), »Migranten« (2000), »Die Banalität des Rassismus: Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive« (2004), »Fliehkraft. Gesellschaft in Bewegung - Von Migranten und Touristen« (mit Tom Holert, 2006) und »Interkultur« (2010).
Nuran Yiğit
Nuran Yiğit
© Derya Ovali
Nuran Yiğit ist Diplom-Pädagogin und Leiterin des Antidiskriminierungsnetzwerks Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB). Sie engagiert sich konzeptionell wie auch praktisch seit über zehn Jahren im Bereich der Empowerment-Arbeit gegen rassistische Diskriminierung von People of Color.
Andreas Zick
Andreas Zick
© Andreas Christof
Andreas Zick ist Psychologe und Professor am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. Dort gehört er zum Forschungsteam der Langzeitstudie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Deutschland. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zu »Vorurteil und Rassismus. Eine sozialpsychologische Analyse« (1997) und »Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zur Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung« (mit B. Küpper und A. Hövermann, 2011).






