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Veranstaltung vom 17.-19. Mai 2009

»Bund and Borders: German Jewish Thinking between Faith and Power«
Internationale Konferenz im Namen des Leo Baeck Fellowship Programms


Die englischsprachige Konferenz »Bund and Borders: German Jewish Thinking between Faith and Power« des Leo Baeck Fellowship-Programms thematisiert das Verhältnis von Politik und Religion in der deutsch-jüdischen Ideengeschichte des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Sie konzentriert sich auf zwei Aspekte, die in der inner-israelischen Diskussion um die Konstitution als jüdischer Staat von besonderer Bedeutung sind: die Vorstellung eines Bundes zwischen dem jüdischen Volk und Gott und die Notwendigkeit, diesen Bund innerhalb geopolitischer und sozialer Grenzen (borders) zu definieren.

»Bund and Borders« bezieht sich auf die Ideen einiger Schlüsselfiguren deutsch-jüdischen Denkens, in denen sich eine Sprache des Dialogs und der definierten Grenzen zwischen Staat und Religion, Macht und Glauben abzeichnet. Im Namen dieser Denker zielt die Konferenz darauf ab, vielversprechende Verbindungen zwischen dem politischen und religiösen Begriff des Bundes und der geopolitischen, sozialen und methodischen Bedeutung von Grenzen zu thematisieren und zu entwerfen.

Wann

17.-19. Mai 2009

Wo

Altbau 2.OG, Konzertsaal

Eintritt

frei Anmeldung erforderlich

Kontakt

Yvonne Niehues
Tel: +49 (0)30 259 93 445
Fax: +49 (0)30 259 93 330
y.niehues[at]jmberlin.de

Die Konferenz wurde von zwei ehemaligen Fellows des Leo Baeck Fellowship Programms, Mirjam Wenzel und Nitzan Lebovic, konzipiert. Sie wird vom Jüdischen Museum Berlin in Kooperation mit der Studienstiftung des Deutschen Volkes ausgerichtet und von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« gefördert.

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