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Veranstaltung am 19. Oktober 2009

Gabriel Heim: »Transit Berlin – heimatlose Juden in der Stunde Null«
Filmpreview und Gespräch mit Zeitzeugen und Regisseur


Das zerstörte Berlin der unmittelbaren Nachkriegszeit war ein bedeutender Flucht- und Sammelort der überlebenden Juden Osteuropas. Ab Anfang 1946 gelangten täglich über 200 Heimatlose – sogenannte DPs – »illegal« in die Westsektoren der Stadt. Die schnell von den Besatzungsmächten errichteten Transitlager entwickelten sich in kurzer Zeit zu jüdischen Schteteln mit Schulen, Theatertruppen und zionistischen Gruppierungen jeder Couleur. Bis zur Auflösung im Sommer 1948 durchliefen über 120.000 Menschen die drei DP-Lager Berlins.

Wann

19. Oktober 2009, 19:30 Uhr

Wo

Glashof EG

Eintritt

frei

Kontakt

Yvonne Niehues
Tel: +49 (0)30 259 93 445
Fax: +49 (0)30 259 93 330
y.niehues[at]jmberlin.de

Diese kurze, aber bedeutende Epoche ostjüdischen Lebens inmitten der noch traumatisierten Deutschen ist völlig in Vergessenheit geraten. Der Filmautor Gabriel Heim lässt diese Vergangenheit in einem packenden Film wieder aufleben: mit Zeitzeugen, historischem Filmmaterial und vielfältigen fotografischen Dokumenten.

Sendetermin im rbb: 5.11. um 22:35 Uhr

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