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Veranstaltung am 27. Januar 2010

»Der Holocaust in der visuellen Kultur«
Symposion zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz


Vortrag und Diskussion mit Kathrin Hoffmann-Curtius, Sabine Horn und Mirjam Wenzel. Moderation: Cilly Kugelmann

Foto: Adolf Eichmann als Pop Art-Gemälde von Yoav Ben-David, 2002

Yoav Ben-David, Eichmann in Jerusalem, Acryl auf Leinwand, 2002
© Yoav Ben-David

65 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz schwindet die Zahl der Zeitzeugen und Überlebenden. Zugleich entstehen immer mehr Filme, Fernsehsendungen und Buchpublikationen zum Thema. Anlässlich des Holocaustgedenktages veranstaltet das Jüdische Museum Berlin ein Symposion, das diese Transformation von Geschichte in Gedächtnis thematisiert. Welche Formen nahm die Erinnerung in Kunst und Medien im Laufe der Jahre an? Und wann begann Auschwitz zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen zu werden? Am Beispiel von Kunstwerken der frühen Nachkriegszeit, dem Dokumentartheater der 1960er Jahre sowie Sendungen im bundesdeutschen Fernsehen erörtern drei Geisteswissenschaftlerinnen diese und andere Fragen.

Wann

27. Januar 2010, 18 Uhr

Wo

Altbau 2.OG, Großer Saal

Eintritt

3 Euro, erm. 2 Euro

Kontakt

Birgitta Schmidt
Tel: +49 (0)30 259 93 497
Fax: +49 (0)30 259 93 330
b.schmidt[at]jmberlin.de

Kartenreservierung

Tel. + 49 (0)30 259 93 488
reservierung[at]jmberlin.de

Der Einleitungsvortrag von Mirjam Wenzel untersucht den didaktischen Zuschnitt der Filme und Theaterstücke, die parallel zu den öffentlichkeitswirksamen Gerichtsverfahren gegen die nationalsozialistischen Hauptkriegsverbrecher (1945/46), Adolf Eichmann (1961/62) sowie Robert Mulka und andere (1963-65) entstanden. Die Kunsthistorikerin Kathrin Hoffmann-Curtius wendet sich der bislang kaum beachteten Bildsprache zu, in der deutschsprachige Künstler in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Holocaust darstellten. Der abschließende Vortrag von Sabine Horn thematisiert die Medienpädagogik bundesdeutscher Fernsehsendungen der 1960er bis 80er Jahre. Das Symposion ist als eine offene Gesprächsveranstaltung und Vorstellung der soeben erschienenen Bücher »Gericht und Gedächtnis« (Mirjam Wenzel) und »Erinnerungsbilder« (Sabine Horn) konzipiert.  

Eine Veranstaltung in der Reihe »Gespräche über Jüdische Gegenwart und Vergangenheit«.

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