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Veranstaltung am 4. Oktober 2010

Zwangsarbeit in Europa – Zwangsarbeit in Berlin
Podiumsgespräch


Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg«

Foto: Ukrainische Großfamilie als landwirtschaftliche Zwangsarbeiter in Volzum (Kreis Wolfenbüttel), 1943

Ukrainische Großfamilie als landwirtschaftliche Zwangsarbeiter in Volzum (Kreis Wolfenbüttel), 1943
© NLA-Staatsarchiv Wolfenbüttel (Privatbesitz)

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus war ein Verbrechen in der Nachbarschaft: Berliner Passanten begegneten Zwangsarbeitern etwa in Kreuzberg in der Lindenstraße 28, dort befand sich vermutlich eines der rund 3 000 in der ganzen Stadt verteilten Lager. In Berliner AEG-Werken waren bis zu 60 Prozent der Belegschaft Zwangsarbeiter, an ihrer Kleidung durch Kennzeichen erkennbar. Dennoch, konkrete Fakten und Erinnerungsorte sind wenig bekannt.

Wann

4. Oktober 2010, 18 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium

Eintritt

frei

Kontakt

Birgitta Schmidt
Tel: +49 (0)30 259 93 497
Fax: +49 (0)30 259 93 330
b.schmidt[at]jmberlin.de

Die Historiker Christine Glauning, Cord Pagenstecher und Jens-Christian Wagner sprechen über historische Fakten und Orte der NS-Zwangsarbeit. Sie präsentieren neu erschlossenes Fotomaterial und gehen der Frage nach, wie dieses Gesellschaftsverbrechen und die Schicksale der Zwangsarbeiter erinnert werden.

Moderiert wird der Abend von Dr. Manfred Sapper.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«

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