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Veranstaltung am 10. Januar 2011

Zeitzeugengespräch mit Helena Bohle-Szacki


Porträt Helena Bohle-Szacki

Helena Bohle-Szacki
© Archiv »Zwangsarbeit 1939-1945«

Im Gespräch mit der Publizistin Ewa Czerwiakowski berichtet die ehemalige Zwangsarbeiterin von ihren Erfahrungen in einem Außenlager des KZ-Flossenbürg. Helena Bohle-Szacki, 1928 in Bialystock geboren, stammt aus einer deutsch-polnisch-jüdischen Familie. Von der Gestapo verhaftet und deportiert, musste sie ab Herbst 1944 Zwangsarbeit leisten.

Wann

10. Januar 2011, 18 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium

Eintritt

frei

Kartenreservierung

Tel. +49 (0)30 259 93 488
reservierung[at]jmberlin.de

Kontakt

Birgitta Schmidt
Tel: +49 (0)30 259 93 497
Fax: +49 (0)30 259 93 330
b.schmidt[at]jmberlin.de

Anschließend präsentiert das Projekt-Team »Zwangsarbeit 1939–1945« der Freien Universität Berlin neue multimediale Bildungsmaterialien, die auf Interviews mit Helena Bohle-Szacki und anderen Zeitzeugen basieren.

Ewa Czerwiakowski ist Mitherausgeberin des Buches »Muster des Erinnerns. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch«.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg«

Biografie Helena Bohle-Szacki

* geboren 1928 in Bialystok/Ostpolen. Vater deutscher, Mutter jüdischer Herkunft
* 1939 Deutsche, später Sowjets besetzen Polen
* 1941 Erneuter Einmarsch der Deutschen. Ermordung der Schwester
* 1944 Inhaftierung im Gefängnis Bialystok
* Deportation ins Konzentrationslager Ravensbrück
* 1944/45 Zwangsarbeit im Außenlager Helmbrechts des KZ-Flossenbürg
* 1945 Todesmarsch und Befreiung
* Frühjahr 1945 Suche nach den Eltern in Bialystok und Lodz
* Nach 1945: Kunststudium und Arbeit in der Modebranche. Ermordung des Vaters
* 1968 Emigration nach Berlin (West), Arbeit als Grafikerin

Hinweis: Für diese Veranstaltung gibt es nur noch wenige Restkarten an der Abendkasse!
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