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Vom 21. August bis 12. September 2011

»NEIN! ELEVEN«


Das Turmbauprojekt der JUGA (jung, gläubig, aktiv)-Initiative im Jüdischen Museum Berlin

Schriftzug »NEIN! ELEVEN«

© Senatsverwaltung für Inneres und Sport

»Im Schatten der einstürzenden Türme zerbrach die Hoffnung darauf, dass Menschen verschiedener Religionen miteinander leben können. Wir sehen trauernd, wie viel Elend, Leid und Schmerz dieser Tag in die Welt gebracht hat und auch heute noch Opfer fordert. Unsere Familien, unsere Freunde, und unsere Geschichte waren und sind betroffen von 9/11.«

So haben sich junge Berlinerinnen und Berliner aus verschiedenen Religionsgemeinschaften unter der Schirmherrschaft des Senators für Inneres und Sport von Berlin, Dr. Ehrhart Körting, in der JUGA (jung, gläubig, aktiv)-Initiative zusammen gefunden, um anlässlich des 10. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben und gegen den Missbrauch von Religion zu setzen.

Wann

21. August bis 12. September 2011

Wo

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie

Eintritt

mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Dazu errichten sie am 20. August am ULAP Park in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes einen »Common Future«-Turm aus rund 200 Kartons, die von Kindern und Jugendlichen mit ihren Wünschen und Hoffnungen bemalt und mit Aussagen zum Thema »Mein Traum vom Frieden zwischen den Religionen und Weltanschauungen« beschriftet werden.

Mit dem Musiker Robert Lee haben die Jugendlichen zudem den Song »Sweet Co-Existence« entwickelt, der am 11. September im Rahmen einer Gedenkveranstaltung und ab 16 Uhr am Brandenburger Tor präsentiert wird. 

Das Jüdische Museum Berlin, das seit vielen Jahren einen Schwerpunkt auf interkulturelle Bildungsarbeit setzt, ist Partner der JUGA-Initiative und zeigt den 4 Meter hohen Turm vom 21.8. bis 12.9. in der Eric F. Ross Galerie.

Weitere Infos unter: http://juga-projekt.de/

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