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Veranstaltung am 28. Oktober 2011

»Das Jubiläumssofa«


Vier Damen sitzen auf einem Sofa

Gabriele Tergit, Brigitte Helm und zwei Damen des »Filmkurier«, Berlin 1930, aus dem Besitz von Penny Chettle (früher Reifenberg)
© Penny Chettle (früher Reifenberg)

Wann

28. Oktober 2011 - um 17, 18 und 19 Uhr

Wo

17 + 18 Uhr: Libeskind-Bau UG, Rafael Roth Learning Center, 19 Uhr: in der Sonderausstellung »Heimatkunde«

Eintritt

frei

Kontakt

Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 330
g.struve[at]jmberlin.de

Während der Jubiläumswoche wird das »Jubiläumssofa« zum Treffpunkt für alle, die mehr über die Arbeit und die Persönlichkeiten im JMB erfahren möchten – und über das, was ihnen am Herzen liegt. Hier kommen die Museumskuratoren mit Stiftern, Künstlern, Experten und Besuchern ins Gespräch.

17 Uhr - Kuratoren im Gespräch: Aubrey Pomerance and Wolfgang Trautwein über Kapellmeister, Kantaten und Kulturbundorchester

Aubrey Pomerance ist Leiter des Archivs des Jüdischen Museums und der Berliner Dependance des Leo Baeck Institutes.

Wolfgang Trautwein ist Direktor des Archivs der Akademie der Künste. Der Literaturwissenschaftler ist Autor zahlreicher weiterer Veröffentlichungen, unter anderem über das »Dritte Reich« im Drama nach 1945.

18 Uhr - Zeitzeugen im Gespräch: Ilona Simon-Strimber und Leonore Maier über koschere Würstchen in Berlin und Brasilien

Ilona Simon-Strimber ist seit der Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin Stifterin. Ihre Eltern hatten Krieg und Verfolgung in Berlin überlebt und gründeten 1946 die erste koschere Fleischerei, bevor sie 1954 nach Brasilien auswanderten. Dem Jüdischen Museum stiftete sie Fotos und Dokumente der koscheren Schlachterei ihrer Eltern, die in der Dauerausstellung im Abschnitt »Tradition und Wandel« zu sehen sind.

Leonore Maier ist Kuratorin für Alltagskultur in der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin.

19 Uhr - Künstler im Gespräch: Maziar Moradi und Martina Lüdicke über das Deutschwerden

Maziar Moradi ist Künstler der »Heimatkunde«-Ausstellung, in der seine Foto-Serie »Ich werde deutsch« zu sehen ist. Für die Aufnahmen hat er Schlüsselmomente in der Biografie von Menschen re-inszeniert, die nach Deutschland eingewandert oder in einer anderen Kultur verwurzelt sind.

Martina Lüdicke ist Ausstellungskuratorin des Jüdischen Museums und gehört zum Kuratorenteam der »Heimatkunde«-Ausstellung.

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