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Veranstaltung am 3. November 2011

Fremde Zeitgenossenschaften: Kunstmigration in Deutschland
Vortrag von Ljudmila Belkin


Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Heimatkunde«

Ljudmila Belkin

Ljudmila Belkin
© Svetlana Svyatskaya

Der Ausdruck »zeitgenössische Kunst« ist längst relativ. Während des Kalten Krieges wurde die Selbstverständlichkeit der westlichen Kunst als der einzigen »zeitgenössischen« durch die politische wie künstlerische Unfreiheit in der sowjetischen Hemisphäre nur bestätigt. Erst die Kunstmigration stellte unterschiedliche Vorstellungen von der Aktualität in der Kunst nebeneinander. Die erhoffte Vielfalt blieb jedoch aus. Das ungleiche Machtverhältnis zwischen der etablierten »contemporary art« und dem eingewanderten Kunstdenken einerseits und das gegenseitige Befremden der Positionen andererseits bestimmen die heutige Kunst in Deutschland. Dieser Situation widmet sich der Vortrag von Ljudmila Belkin.

Wann

3. November 2011, 19.30 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium

Eintritt

frei

Kontakt

Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 330
g.struve[at]jmberlin.de

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