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Literatursalon zur Ausstellung »Berlin Transit«

»Der Pfeifenraucher steht am Bahnhof Zoo und schaut Europa an«

  
Veranstaltung am 31. Mai 2012


Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Berlin Transit«

Ein Mann sitzt in einem Waggon, zwei Schaffner im Hintergrund

Filmstill aus der Ausstellungsinstallation
© Landesarchiv Berlin

Wann

31. Mai 2012, 19:30 Uhr

Wo

Altbau 2. OG, Großer Saal

Eintritt

9 Euro, erm. 7 Euro

Kartenreservierung

Tel: +49 (0)30 259 93 488
reservierung[at]jmberlin.de

Kontakt

Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 330
g.struve[at]jmberlin.de

»Ich fürchte, Du wirst mir nicht glauben: ich habe Berlin liebgewonnen.«

Im Romanischen Café formulierte Ilja Ehrenburg 1923, was auf viele osteuropäisch-jüdische Migranten zutraf: wenn auch kein Sehnsuchtsort, so war Berlin doch mehr als nur Asyl. In Tagebüchern, Zeitungsartikeln und literarischen Texten beschrieben diese Migranten ihren Berliner Alltag zwischen Heimweh, Zugehörigkeit und Isolation - auf Russisch, Jiddisch, Hebräisch und Deutsch.

Das Literarische Colloquium Berlin und das Jüdische Museum Berlin laden im Literatursalon dazu ein, mit Irina Liebmann, Ingo Schulze und Marie Luise Knott diese vielfältigen Stimmen aus dem Berlin der 1920er Jahre neu zu entdecken und auf ihre Aktualität zu prüfen.

In Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin.

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