Diskussion:
Gehört der Zionismus zum Judentum?
Eine Standortbestimmung im 21. Jahrhundert
Veranstaltung am 15. September 2012
Micha Brumlik im Gespräch mit der Adorno-Preisträgerin Judith Butler
Judith Butler und Micha Brumlik
© Gerald Zörner, www.gezett.de / Sönke Tollkühn
Die amerikanische Philosophin Judith Butler wird am 11. September 2012 den renommierten Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main für ihr philosophisches Werk entgegennehmen.
Das Jüdische Museum Berlin und das ICI Kulturlabor Berlin laden zu einem
Gespräch mit der Preisträgerin ein. Judith Butler, die mit ihrer »theory
of performative gender« gegen erzwungene sexuelle Orientierungen,
Rassismus und für eine universalistische Ethik eintritt, stellt sich als
Frau, Jüdin und Intellektuelle gegen die Verengung des Judentums auf
einen nationalstaatlich verstandenen Zionismus. Die radikale Pazifistin
sieht sich zugleich Bewegungen verpflichtet, die mit friedlichen, aber
aufsehenerregenden Strategien an einer politischen Lösung arbeiten, die
eine Grundlage für das gleichberechtigte Zusammenleben aller Völker in
der Region, der Israelis wie der Palästinenser schafft.
Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung »Gehört der Zionismus zum Judentum? Eine Standortbestimmung im 21. Jahrhundert« am 15. September 2012
© Jüdisches Museum Berlin
Wann
15. September 2012, 19:30 Uhr
Wo
Glashof EG
Eintritt
7 Euro, erm. 5 Euro
Diese Veranstaltung ist ausverkauft!
Kontakt
Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 330
g.struve[at]jmberlin.de
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin und des ICI Kulturlabors Berlin.
Begrüßung: Cilly Kugelmann, Christoph F.E. Holzhey
Diskussion: Judith Butler und Micha Brumlik
Moderation: Andreas Öhler









