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R.B. Kitajs Manifeste des Diasporismus

Vortrag und Führung von/mit Inka Bertz
  
Veranstaltung am 18.  Oktober 2012


Begleitprogramm zur Sonderausstellung »R.B. Kitaj (1932-2007) Obsessionen«

Gemälde von R.B. Kitaj

R.B. Kitaj, Marrano (The Secret Jew), 1976
© R.B. Kitaj Estate. Collection of Michael Moritz & Harriet Heyman

»Werde ich der Herzl (oder Achad Haam) einer neuen Jüdischen Kunst sein???«, notierte Kitaj kurz vor seinem Tod. Wie viele andere jüdische Künstler und Intellektuelle seit der Jahrhundertwende setzte sich Kitaj mit der Frage einer jüdischen Kunst auseinander. Doch war er der erste Autor, der mit seinen beiden 1988/89 und 2007 erschienenen Manifesten des Diasporismus einen neuen »-Ismus« proklamierte, den Diasporismus, und der dafür die Form des Manifests wählte. Vortrag und Führung zeichnen die Entstehung von Kitajs Idee des Diasporischen nach und vergleichen sie mit anderen Konzepten des Jüdischen in der bildenden Kunst.

Wann

18. Oktober 2012, 19:30 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium und Ausstellung

Eintritt

7 Euro, erm. 5 Euro

Anmeldung

Tel. +49 (0)30 25993 488 oder
reservierung[at]jmberlin.de

Kontakt

Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 330
g.struve[at]jmberlin.de

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