Meine Liebe zu Deutschland…
Veranstaltung am 21. November 2012
Podiumsdiskussion im Rahmen der neuen Reihe »Visionen der Zugehörigkeit«
Mit der Diskussionsreihe »Visionen der Zugehörigkeit« schafft das Jüdische
Museum Berlin, mit der Beratung von DeutschPlus e.V., ein Forum
für einen konstruktiven Dialog, bei dem Visionen und
Handlungsempfehlungen für die pluraler werdende deutsche Gesellschaft
entwickelt werden.
Dani Levy, Shermin Langhoff, Nicol Ljubić und Zafer Şenocak (v.l.n.r.)
© Joachim Gern / Esra Rotthoff / Gerrit Hahn / Körber-Stiftung (David Ausserhofer)
»Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht« - so schrieb Heinrich Heine 1843 im Pariser Exil über sein Vaterland, schwankend zwischen ironischer Distanz und Sehnsucht. Heine, der in der deutschen Gesellschaft zeitlebens Ausgrenzung erfuhr, zählt heute zu den am meisten übersetzten Dichtern deutscher Sprache und prägte das Deutschlandbild im In- und Ausland.
Was für ein Deutschlandbild haben deutsche Kulturschaffende heute? Was bewerten sie positiv? Und wie beeinflussen ihre Erfahrungen und Perspektiven als Minderheiten das aktuelle Kulturgeschehen? Welche Werke deutscher Kultur eröffnen ihnen - und ihrem Publikum - Räume für Identifikationen? Was für neue deutsche Narrative entstehen heute, in denen sich auch transkulturelle Einflüsse spiegeln?
Es diskutieren:
Wann
21. November 2012, 19:30 Uhr
Wo
Altbau 2. OG, Großer Saal
Eintritt
frei
Anmeldung
Tel: +49 (0)30 259 93 488
reservierung[at]jmberlin.de
Kontakt
Julia Jürgens
Tel: +49 (0)30 259 93 353
Fax: +49 (0)30 259 93 330
j.juergens[at]jmberlin.de
Shermin Langhoff (Designierte Intendantin, Maxim Gorki Theater Berlin)
Dani Levy (Regisseur)
Nicol Ljubić (Schriftsteller)
Zafer Şenocak (Schriftsteller)
Moderation: Isabel Schayani (Journalistin und Monitor-Redakteurin [ARD])
Hier finden Sie Informationen und Kurzbiografien zu den Referenten der Diskussionsreihe.
Ein Mitschnitt der Veranstaltung befindet sich auf unserem YouTube-Kanal.
Mit der Beratung von DeutschPlus e.V. - Initiative für eine plurale Republik.
Medienpartner: taz. die tageszeitung
www.taz.de









