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Adolfo Kaminsky.
Ein Fälscherleben

Lesung und Gespräch
  
Veranstaltung am 15. Juni 2013


Adolfo Kaminsky sitzt mit seiner Tochter Sarah an einem Tisch

Adolfo Kaminsky mit seiner Tochter Sarah Kaminsky
© Benjamin Boccas

Falsche Papiere können Leben retten – Adolfo Kaminsky erzählt die politischen Konflikte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht eines Meisterfälschers.

»Wach bleiben, so lange wie möglich. Die Müdigkeit niederringen. Die Rechnung ist einfach: In einer Stunde kann ich 30 falsche Ausweise herstellen. Wenn ich eine Stunde schlafe, sterben 30 Menschen …«

Adolfo Kaminsky, Angela Spizig und Sarah Kaminsky

Adolfo Kaminsky, Angela Spizig und Sarah Kaminsky
© Anita Schiffer-Fuchs

1943 beginnt Adolfo Kaminsky, für die französische Résistance gefälschte Papiere herzustellen – Ausweise, die Tausende von Juden vor Deportation und sicherem Tod bewahrten. Auch nach dem Krieg wird Kaminsky 30 Jahre seines Lebens im Untergrund verbringen und die großen Widerstandsbewegungen des 20. Jahrhunderts mit falschen Papieren und Identitäten versorgen.

Wann

15. Juni 2013, 18:30 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium

Eintritt

frei

Kontakt

Yvonne Niehues
Tel: +49 (0)30 259 93 496
Fax: +49 (0)30 259 93 409
y.niehues[at]jmberlin.de

Lesung auf Deutsch, Gespräch in Französisch mit deutscher Übersetzung.

Moderation: Angela Spizig, Bürgermeisterin der Stadt Köln.

In Kooperation mit dem Literaturhotel Friedenau.

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(Zeitaufwand: 1 Minute)

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