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Genug wiedergutgemacht?

Fragen nach sechs Jahrzehnten

Veranstaltung am 21. Oktober 2013


Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Buchcover (Ausschnitt)

Buchcover (Ausschnitt)
© Wallstein Verlag

Wann

21. Oktober 2013, 19 Uhr

Wo

Altbau EG, Auditorium

Eintritt

frei

Anmeldung

Tel: +49 (0)30 259 93 488
reservierung[at]jmberlin.de

Kontakt

Carolin Kiel
Tel: +49 (0)30 259 93 323
Fax: +49 (0)30 259 93 409
c.kiel[at]jmberlin.de

Inwiefern betrifft die Verantwortung für NS-Verbrechen die deutsche Gesellschaft noch heute? Warum erwarten wir überhaupt, dass Kollektive von Nachfahren Verantwortung für Untaten ihrer Vorfahren übernehmen? Und wenn sie dies tun sollten, gibt es einen Abschluss, nicht im Sinne des Todes der Opfer, sondern einen, der moralisch und rechtlich gerechtfertigt werden kann? Und wenn ja, wie sähe der aus?

Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes »Globalisierung der Wiedergutmachung. Politik, Moral, Moralpolitik« (Hg. José Brunner, Constantin Goschler und Norbert Frei) setzen sich drei Fachleute mit diesen und anderen Fragen auseinander, die sich nach sechs Jahrzehnten Wiedergutmachungsleistungen an NS-Verfolgte stellen.

Buchvorstellung:
Norbert Frei (Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller Universität, Jena)

Es diskutieren:
José Brunner (Rechtswissenschaftler an der Universität Tel Aviv)
Petra Bahr (Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche Deutschland)
Lutz Niethammer (Historiker, Emeritus, Friedrich-Schiller Universität, Jena)

Moderation: Constantin Goschler (Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität, Bochum)
Begrüßung: Cilly Kugelmann (Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin)

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