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»Als ob’s ein Leben wär«
Lesung aus dem Tatsachenbericht von Philipp Manes, 1942-1944

Lesung mit dem Schauspieler Frank Riede, kommentiert vom Herausgeber Ben Barkow

Veranstaltung am 27. Februar 2014


Themenschwerpunkt »Ghetto Theresienstadt« - im Begleitprogramm zum »Defiant Requiem«

Wann

27. Februar 2014, 19:30 Uhr

Wo

Akademie, Saal

Eintritt

frei

Anmeldung

Tel: +49 (0)30 25 993 488
reservierung[at]jmberlin.de

Kontakt

Signe Rossbach
Tel: +49 (0)30 259 93 344
Fax: +49 (0)30 259 93 333
s.rossbach[at]jmberlin.de

Im Februar 1944 begann der Berliner Kaufmann Philipp Manes einen umfassenden Bericht über das Leben im Konzentrationslager Theresienstadt, anderthalb Jahre nach seiner Deportation aus Berlin. Manes war Leiter des Organisationsdienstes, der die Planung und Durchführung von mehr als 500 Vorträgen, Lesungen und Gedichtwettbewerben während seiner über zwei Jahre dauernden Inhaftierung vornahm. Seine insgesamt 986 Seiten umfassenden Aufzeichnungen vermitteln ein detailliertes Bild von der Struktur des Lagers, beschreiben die unterschiedlichen Lebensbedingungen der deutschen und tschechischen Insassen, portraitieren zahlreiche Menschen und schildern die Umstände der Transporte nach Auschwitz, die im Oktober 1944 auch ihn und seine Frau erfassten.

In Kooperation mit der Wiener Library, London.

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