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Stefan Koldehoff: Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt

Buchpräsentation mit dem Autor und Michael Naumann

Veranstaltung am 7. April 2014


Porträt Stefan Koldehoff

Stefan Koldehoff
© Josy Swafing

Der Umgang mit Nazi-Raubkunst in Deutschland ist ein Skandal. Eine unheilige Allianz aus unzureichenden Gesetzen, Raubgutbesitzern ohne Unrechtsbewusstsein, Händlern, Museen, Auktionshäusern und Galeristen sorgt bis heute dafür, dass immer noch mit Bildern aus NS-Raubgut gehandelt wird.

Stefan Koldehoff hat 2009 ein »ausgezeichnet recherchiertes« (Götz Aly) Standardwerk über die NS-Raubkunst geschrieben. Das Buch wurde hoch gelobt, keines der darin geschilderten Probleme jedoch gelöst. Jetzt liegt das Buch in einer Neuauflage vor, auf den aktuellen Stand gebracht und um ein ausführliches Kapitel zum Fall Gurlitt erweitert. Es hat an Dringlichkeit noch zugenommen.

Wann

7. April 2014, 19:30 Uhr

Wo

Altbau 2. OG, Großer Saal

Eintritt

8 Euro, erm. 6 Euro

Kartenreservierung

Literaturhandlung
Tel: +49 (0)30 88 24 250

Kontakt

Nadja Mau
Tel: +49 (0)30 259 93 491
Fax: +49 (0)30 259 93 513
n.mau[at]jmberlin.de

 
In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung.

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